Werdegang
Markus Weise, Jahrgang 1983, absolvierte 1999 - 2002 eine handwerkliche Ausbildung zum Tischler. Das Gesellenstück (Foto) wurde im Wettbewerb die "Gute Form" in Bremen mit dem 1. Platz und bei dem Landesausscheid in Hannover mit dem 3. Platz prämiert. Zudem erhielt Weise die Auszeichnung der Hermann - Gerken - Stiftung für seinen Ausbildungsabschluss. Im Anschluss besuchte er die Fach-oberschule für Gestaltung mit Schwerpunkt "Bühnenbilddesign".
Nach zwei Semestern Studium "Holzingenieurwesen" an der Fachhochschule Hildesheim, beendete er im Wintersemester 2008/2009 an der Leibniz Universität Hannover das Studium zum "Bachelor of Science in Technical Education" (Holztechnik, Sonder-/ und Sozialpädagogik). Zurzeit ist Weise im "Master of Education Lehramt an Berufsbildenden Schulen (Holztechnik, Sonder-/ und Sozialpädagogik)" an der Leibniz Universität Hannover immatrikuliert.
Dem Theater ist Weise seit 1992 verbunden. Unter professioneller Leitung machte er "Theater von Kindern für Kinder". Zunächst wurden bei den "Villa Kids" vorwiegen Musiktheaterstücke geprobt und aufgeführt. Später bei der "Villa GMBH" studierten die vier Ensemblemitglieder klassische Clownsnummern ein (Foto). Hierbei spielte Weise die Rolle des dummen August.
2001 wurde Markus Weise Mitglied beim Niederdeutschen Theater Delmenhorst (NTD). Hier spielte er bereits u. a. in den Stücken "Hartklabastern" (2001), "Dat Stück Land" (2002), "Leben un leben laten" (2003), "Afschoben" (2004), "Veer sünd dree toveel in´t Bett" (2005), "Oh, düsse Öllern" (2007) oder "Anna dat Goldstück" (2009).
Als freier Schauspieler spielte Weise in Bremen 2009 im Europahafen den "Fiete Hansen". Hier agierte er als Hafenarbeiter und bot Führungen durch den Speicher 1 und Schuppen 2 in den "Kajüten-Törn" an.
Bei der Veröffentlichung der Briefe des Delmenhorster Malers Stuckenberg, durch die Städtische Galerie "Haus Coburg" (2007), spielte er "Fritz Stuckenberg" und las aus seinen Briefen.
Neben dem Schauspiel ist Weise auch noch im Bereich "Bühnenbildentwurf" tätig. Aufgrund seiner Ausbildung und dem Studium hat er gute Kenntnisse in der Baustoffkunde und kann durch seine eigene Erfahrung als Schauspieler ein harmonisches Empfinden für den Bühnenraum erstellen. In seiner Arbeit als Bühnenbildner verbinden sich Profession, Kreativität und schauspielerische Erfahrungen in besonderem Maße.
Zu seinen bisherigen Arbeiten beim Niederdeutschen Theater Delmenhorst zählen u. a. die Bühnebilder von "Charleys Tante" (NTD, 2004), "Hexenschuss" (NTD, 2005), "De möblierte Herr" (NTD, 2006), "Allens ut de Reeg" (NTD, 2007), "Mien Mann de fohrt to See..." (NTD, 2010), sowie das mit dem Willy-Beutz Schauspielpreis ausgezeichnete Stück "Bottervagels sünd free" (NTD, 2006).
Zudem war er für die Kulisse der Freilichtinszenierung 2008 "Edo Wiemken - Der Friesenhäuptling" für Gaudium Frisia e.V. am Dangaster Deich verantwortlich (Foto).
Bei dem freien Theaterensemble "Theater zwischen den Stühlen" wurde er u. a. für die Bühnenbilder von "Ab jetzt" (2004), "Nora - Ein Puppenheim" (2003) oder "Kabale und Liebe" (2005) verpflichtet.
Durch Seminare des Niederdeutschen Bühnenbundes Niedersachsen - Bremen kann er seine Arbeit als Schauspieler und Bühnenbildner erweitern (u. a. "Chorisches Singen und Stimmbildung" mit Marion Lantz, "Bühnenkampf, von der Ohrfeige zur Schlägerei" mit Robert Schnöll, "Dramaturgieseminar" mit Thomas Willberger, "Die Arbeit des Schauspielers an sich selbst" mit Elke Münch, "Bühnenmalerei" mit Heiko Bruns (Bühnenmaler a.D., Staatstheater Oldenburg) oder "Bühnenbild-Konzeptentwicklung" mit Carola Seibt (Staatstheater Oldenburg)).
2000 entdeckte Weise durch den Parodisten Jörg Knör in der Fernsehsendung "7 Tage 7 Köpfe" seine Kunst zur Parodie (Stimmenparodien), Comedy und Moderation. Durch den damaligen Bürgerfunk Bremen (Umland) wurde er "entdeckt" und sein erstes Programm als "Inge Meysel" wurde aufgeführt.
2004 erweiterte er sein Repertoire um die "Büttenrede". Mit seinen Büttenreden ist er nicht nur im Ganderkeseer Fasching (Foto: Thorsten von Reeken) ein Garant für gute Laune und Lachsalven, sondern auch deutschlandweit. Sogar der "Bund Deutscher Karneval" buchte ihn für seine 21. Jahreshauptversammlung (2006). 2010 wurde Weise auf Helgoland für seine Dienste um die Erhaltung und Förderung des Inselkarnevals mit der "Goldenen langen Anna" ausgezeichnet.
Das "Delmenhorster Kreisblatt" (Verlag RIECK GmbH & Co. KG) engagierte Markus Weise 2009 für einen satirischen Wochenrückblick in Form einer Internetsendung.
2009 gründete er mit zwei weiteren Pädagogen die Kinderband "VILLA loca". Die drei vertonen moderne und klassische Kinderlieder (Weise: Gitarre, Altsaxophon, Ukulele, Perkussion) auf witzige pädagogische Art und Weise, mit einem witzigem Kinderanimationsprogramm.
Mit seinen Stimmenparodien war Markus Weise bereits Gast in Hörfunk- und TV-Sendungen. Hierzu zählen u. a. Auftritte bei "Verstehen Sie Spaß? (ARD, 2005), "Lachen und Stimmung aus Lüders Krug" (NDR, 2007), "Helmut Kohl liest Gerhard Schröder" (Radio Bremen 4, 2006) oder in der Kinowerbung für "Borgmeier Public Relations" (2007).
2008 konnte Weise bis ins Finale von "Bully sucht die starken Männer" (Pro7) sein schauspielerisches Talent in der Rolle des "Gorm" (Foto) beweisen. Im Finale erreichte er den 2. Platz.
Während der Vorbereitungszeit besuchte Weise Workshops bei bekannten Dozenten: Acting Work-shop bei Petra Gallasch (the studio Inc. Los Angeles), Comedy Workshop bei Marius Jung (Köln) und Stunttraining beim Stunt-Team Steinmeier und Mohr (Bavaria Film Studios).
Seit seinem Auftritt bei Michael "Bully" Herbig wurde er mit Kleindarstellerrollen/ Komparseneinsätzen in Filmen und Serien besetzt. U. a. "Gier - Mit Glanz und Gloria" (ARD, 2010), "Haltet die Welt an" (ARD, 2009), "Richter Alexander Hold" (Sat.1, 2009 und 2010), Tatort: "Königskinder" (ARD, 2010) oder "Terra X - Atlantis der Nordsee" (ZDF, 2010).
Seit seinem Karrierebeginn kann Markus Weise über 600 Auftritte deutschlandweit verbuchen!