Presse 2007
Kreisblatt am Sonntag - 02. Dezember 2007
"Hausmeister" beim Comedy-Dinner
Delme Report - 02. Dezember 2007
"Ein Moderator - viele Rollen"
Delmenhorster Parodist Markus Weise moderiert Büttenabende der Faschingssession 2008
Von Britta Suhren
Vielseitig, pointenreich und tief im Ganderkeseer Fasching verwurzelt ist der neue Moderator der bevorstehenden Büttenabende: Das Regieteam konnte Markus Weise verpflichten.
Nachdem der Kartenvorverkauf am gestrigen Sonnabend gestartet ist, schaut nun ganz Ganderkesee auf die bevorstehenden Büttenabende im Januar kommenden Jahres in der Festhalle am Steinacker. Rund vier Stunden dürfen die Gäste dann Markus Weise erleben. der beliebte Delmenhorster Parodist hat in der aktuellen Session die Aufgabe des Moderators übernommen. "Wir freuen uns, mit Markus Weise einen Moderator zu bekommen, der tief im Fasching verwurzelt ist und so alle Aktiven im GGV kennt", sagte Dirk Wieting bei der Bekanntgabe am vergangen Mittwoch. Büttenabend - Termine sind der 18. und 19. Januar (20 bzw. 19 Uhr) sowie der 25. und 26. Januar (20 bzw. 19 Uhr). GGV-Vizepräsident Thomas Tesch teilte mit, dass die Kartenpreise stabil bleiben werden. Es gibt zwei Preiskategorien (15 und 20 Euro=. beim Kinderfasching am Sonntag, 20. Januar ist man als Erwachsender mit 6 und als Kind (bis zwölf Jahre) mit 1 Euro dabei. Der Eintritt für den "Bunten Faschingsstrauss", der am 23. Januar stattfindet, beträgt für Erwachsene 5 und für Kinder 1,50 Euro.
Ebenfalls fest überzeugt ist das Regieteam davon, dass das Programm der Büttenabende im kommenden Jahr erstklassig und abwechslungsreich werden wird. "19 Bewerbungen liegen uns vor", so Gerrit Meyer mit einem Blick in seine Unterlagen. Verraten wurde bis jetzt jedoch erst eine Nummer, die auch nur am ersten Büttenabend am Freitag, 18. Januar, zu sehen und vor allem zu hören sein wird. Das Trommel- und Tanzensemble der Sambaschule Oldenburg-Eversten zog das Publikum bereits bei der Auftaktveranstaltung in die neue Faschingssession a, 11.11. in ihren Bann. "Wer nicht kommt, wird was verpassen", meinte Dirk Wieting. Die Showgruppe der Sambaschule zeigt beim 1. Büttenabend Auszüge aus ihrer Revue "Viva Brasil". Rund 20 Trommler verzaubern das närrische Publikum mit mitreißenden Musikstücken. Für den exotischen Sambatanz reisen sieben brasilianische Tänzer (fünf Frauen und zwei Männer) an. Für die restlichen Programmpunkte laufen demnächst Castings.
DELDORADO - Dezember 2007
"Helmuts Citytalk"
So, als hätte er nie etwas anderes gemacht, legte der Delmenhorster Markus Weise seinen Auftritt in der Fernsehsendung "Lachen und Stimmung in Lüders Krug" (N3) hin. Nervosität war ihm nicht anzumerken, obwohl er die nach eigenem Bekennen hatte. Am meisten wurde von seinen drei Auftritten die Parodie auf Brisko Schneider beklatscht. Das Foto entstand direkt vom Bildschirm.
Delmenhorster Kurier - 30. November 2007
"Fasching 2008 nimmt Gestalt an"
Markus Weise soll moderieren/ Auftritt der Sambaschule/ Planung geht weiter
Von unserem Mitarbeiter Marco Wingert
GANDERKESEE. Markus Weise wird Moderator des Faschings 2008. Nach fünf Jahren als Bestandteil des Programms wird der Delmenhorster Imitator und Entertainer nun erstmals durch die Büttenabende und den Faschingsstrauß führen. Weiterer Höhepunkt wird die Gruppe der Sambaschule Oldenburg-Eversten. Am Premieren-Büttenabend soll sie mit heißen Rhythmen und Bewegungen einheizen.Schon während des letzten Faschings gab es erste Gespräche des Büttenabendteams um Dirk Wieting mit Moderator Weise. Später sei das Engagement dann festgezurrt worden. "Und bis jetzt war es geheim", sagte Wieting.
Als Programmpunkt sei Weise äußerst beliebt gewesen. Wieting ist sicher, dass besonders die Aktiven sich freuen werden, dass mit Weise die Wahl auf einen "Insider" fiel.Im letzten Jahr habe er noch Witze über den Moderator gemacht, sagte Weise. Dieser sei "wie ein BH, überflüssig, aber hält alles zusammen". In dieser Session falle ihm die Aufgabe zu, bei der er "fünf Stunden lang unter Strom" stehen werde. Weise kündigte an, einige seiner bekanntesten Figuren auf die Bühne zu schicken: "Die muss ich in Ganderkesee bringen."Etwas Besonderes hat sich das Regieteam für den Premieren-Büttenabend am 18. Januar ausgedacht. Mit 20 Trommlern, fünf brasilianischen Tänzerinnen, zwei Tänzern sowie einem eigenen "Königspaar" wird die Truppe um Leiterin Krahn für Stimmung sorgen. Das Treffen von brasilianischem Karneval und Ganderkeseer Fasching haben die Organisatoren bewusst nur für den Büttenabend-Auftakt eingeplant. "Der soll etwas Besonderes sein", sagte Wieting.Die weiteren Programmpunkte seien noch nicht klar, informierte Wieting. Ein großes Casting stehe nun an. Dort würden alle Redner und Gruppen "in einem Rutsch" angeschaut. Auch Moderator Weise wird mit von der Partie sein, um sich einen Eindruck für seine Ansagen zu verschaffen.
Das Regieteam ist sich sicher, dass ein sehr gutes Programm zur Verfügung stehen wird: "Jeder, der nicht kommt, wird aufgrund des super Programms etwas verpassen", meinen sie. Mit Rednern werde es in diesem Jahr über 20 vielfältige Programmpunkte geben, verteilt auf vier Stunden."Alles beim Alten" meldet die GGV in Sachen Eintrittspreise. Die Büttenabende kosten weiter 20 beziehungsweise 15 Euro, je nach Kategorie. Für den "Bunten Faschingsstrauß" zahlen Erwachsene fünf Euro, Kinder bis zwölf Jahre 1,50 Euro. Der Eintritt für den Kinderfasching kostet auch in diesem Jahr einen Euro für die Kleinen und sechs Euro für Erwachsene. Der Vorverkauf für alle Veranstaltungen startet morgen.Die Büttenabende sind am 18., 19., 25. und 26. Januar. Der Faschingsstrauß steht am Mittwoch, 23. Januar, an. Kinderfasching ist am Sonntag, 20. Januar.
Nordwest - Zeitung - 29. November 2007
"Volle fünf Stunden für Weise"
BÜTTENABENDE Delmenhorster Parodist übernimmt diesmal die Moderation
DAS REGIETEAM UM DIRK WIETING HAT SCHON IM VORFELD SCHALLEND GELACHT. DIE SAMBASCHULE OLDENBURG-EVERSTEN IST AUCH DABEI.
VON HERGEN SCHELLING
GANDERKESEE - Bisher war er ein Programmpunkt, jetzt ist er praktisch Programm: Markus Weise wird in dieser Faschingssession die Büttenabende in der Festhalle am Steinacker vom ersten Paukenschlag bis zur letzten Zugabe kommentieren. Der Delmenhorster Parodist und Schauspieler wurde am Dienstagabend vom Regieteam unter der Leitung von Dirk Wieting als Moderator der vier Veranstaltungen am 18. und 19. Januar sowie am 25. und 26. Januar vorgestellt.
Beim letzten Mal hatte Weise noch Witze gemacht über den Moderator: Der sei "wie ein Büstenhalter - völlig überflüssig, hält aber alles zusammen". Dass er selber ein Jahr später fürs Zusammenhalten zuständig sein würde, war ihm damals schon ziemlich klar. "Wir haben das bei den Büttenabenden 2007 gleich festgemacht", verriet Dirk Wieting. Und dann blieb das Geheimnis fast zehn Monate lang so geheim, dass selbst Birgit Oetken, Pressesprecherin der Gemeinschaft Ganderkeseer Vereine, erst zeitgleich mit der Presse davon erfuhr.
Wieting sowie seine Teamkollegen Rebecca Khoshbin und Gerrit Meyer zeigten sich jedenfalls fest überzeugt, die richtige Wahl getroffen zu haben: Schon bei den Vorbesprechungen habe es "schallendes Gelächter" gegeben. "Als Moderator muss man extrem spontan sein", erklärte Wieting, "da hat Markus viel Potenzial". Außerdem kenne er als "Insider" die Beteiligten und die Abläufe in- und auswendig.
Und Gerrit Meyer freute sich schon, dass "der Moderator diesmal immer pünktlich da sein wird" - Weise ist von seinen bisherigen Büttenabend-Auftritten dafür bekannt, stets sehr früh vor Ort zu sein. "Weil ich so viel Zeit brauche, um das Lampenfieber abzubauen", verriet der Delmenhorster. Und das werde diesmal eher größer sein als bisher: "Sonst bin ich neun Minuten dran - diesmal fünf Stunden."
Um das weitere Programm der Büttenabende machte das Regieteam noch ein großes Geheimnis. Rund 20 Gruppen und Redner hätten sich angemeldet, sagte Wieting - alle müssten noch durchs strenge Auswahlverfahren. Ein Höhepunkt des Premieren-Abends steht indes schon fest: Die Sambaschule Oldenburg-Eversten wird am 18. Januar - und nur dann - "in großer Besetzung" auftreten. Karneval in Rio trifft auf den Fasching in Ganderkesee - das war schon beim Sessionsauftakt in Immer, wo die Sambaschule mit einer kleineren Truppe über die Bühne wirbelte, ein stark beklatschtes Erfolgsrezept. "Dieser Act", zeigte sich Dirk Wieting überzeugt, "ist etwas ganz Besonderes".
Delmenhorster Kreisblatt 29. November 2007
"Markus Weise führt durch die Büttenabende 2008"
Brasilianischer Hüftschwung nur bei farbenfroher Premiere am 18. Januar
"Wer nicht kommt, wird was verpassen", meint die GGV. Schon die Tatsache, dass der faschingsbekannte Parodist Markus Weise die Abende moderiert, ist ein Grund, sich ein Ticket zu sichern. Der Vorverkauf startet Sonnabend exklusiv beim dk.
Von Lars Laue
ganderkesee. Wer den Ganderkeseer Fasching und seine Büttenabende kennt, der kennt auch Markus Weise. Wer den Delmenhorster Parodisten nicht kennt, der kann, oder besser sollte, ihn kennenlernen. Gelegenheit dazu besteht im nächsten Jahr gleich viermal. Die Gemeinschaft Ganderkeseer Vereine (GGV) als Veranstalter des Faschingstreibens hat Weise gestern Abend als Moderator für die Büttenabende 2008 (Termine siehe Kasten) präsentiert. Der Komiker wird durch das über vierstündige Programm führen und dabei selbst immer mal wieder in verschiedene Rollen schlüpfen und sich vielleicht mal in Brisko Schneider oder möglicherweise auch in Inge Meysel verwandeln.
"Details stehen noch nicht fest". Was für die Moderation gilt, trifft laut Dirk Wieting vom Büttenabend-Team ebenso auf die 18 bis 20 Programmpunkte der Büttenabende zu. Erst das große Casting am kommenden Sonntag werde darüber entscheiden, welche Gruppen und Redner überhaupt dabei sind und welche nicht.
Klar ist laut Wieting unterdessen, dass die Sambaschule Oldenburg-Eversten, die schon beim Faschingsauftakt am 11.11. in Immer begeisterte, beim Premierenabend am 18. Januar ein Hauch von "Karneval in Rio" versprüht. Die 20 Trommler sowie fünf brasilianische Tänzerinnen in Begleitung zweier Männer wurden ausschließlich für den ersten Büttenabend gebucht. Es verspricht also ein feuriger Auftakt zu werden. "Aber auch der Rest des Programms und die anderen Büttenabend werden wieder durch ihre Vielfalt glänzen", ist Wieting sich sicher.
Nordwest - Zeitung - 12. November 2007
"Kostüme sind der absolute Renner"
Bildunterschrift: Hausmeister Achim Göttsching, alias Markus Weise, alberte in seiner unverwechselbaren Art mit dem Publikum.
Bild: Björn Völlmar
Nordwest - Zeitung - 23. Oktober 2007
"Hausmeister trifft "Holm" "
Vom Fasching ins Fernsehen: Markus Weise hat´s geschafft! Am nächsten Sonnabend ist der Delmenhorster in der Sendung "Lachen und Stimmung aus Lüders Krug" (3. Programm, 21.45 bis 23.15 Uhr) mit Ausschnitten aus seinem Programm "Geisterbahn" zu sehen. Den AUftritt hat der Comedian letztlich dem Ganderkeseer Fasching zu verdanken, denn mit einem Video vom Büttenabend hatte er sich beim NDR beworben. Weises Parodierollen als sanftes "Sex-Monster" Brisko Schneider und autoritärer Hausmeister Achim Göttsching gefielen den Programm-Machern so gut, dass sie den Verwandlungskünstler prompt zur Aufzeichnung einluden. Auch vor der Kamera kamen die Parodien gut an. "Hinterher haben mir alle gratuliert", freute Weise sich über das Erlebnis, das ganz anders verlief als sein bisher einziger TV-Auftritt in "Verstehen Sie Spaß" mit Frank Elstner. Während der ihn seinerzeit spüren ließ, dass er "nur Kandidat" war, fühlte Weise sich nun als "Gast und Kollege" anerkannt. Sogar Deutschlands bekannster Polizist "Herr Holm" alias Dirk Bielefeld fand Weises Nummer gelungen - obwohl der weil er selbst darin parodiert wurde. "Er hat gesagt, er kommt mal vorbei, wenn er in der Gegend ist", erzählte Markus Weise. Vielleicht klappt´s ja zum Fasching...
Delmenhorster Kreisblatt - 29. Oktober 2007
"Newcomer Markus Weise kommt gut an"
Der Parodist aus Delmenhorst überzeugt die Profis
Der 24-jährige Student wird sich weiterhin bei Fernsehsendern bewerben. Möglich sind auch weitere Auftritte in "Lüders Krug".
Von Karin Dietershagen
delmenhorst. Natürlich hatte er Lampenfieber, wie er gestern Morgen auf Anfrage gestand, dabei kam er völlig unaufgeregt "rüber": Markus Weise (24) ist der Sprung vom Niederdeutschen Theater Delmenhorst und von der Bühne des Ganderkeseer Faschings auf den Fernsehbildschirm geglückt - natürlich ohne erstere verlassen zu wollen.
Wer am vergangenen Sonnabend um 21.45 Uhr in die eineinhalbstündige NDR-Sendung "Lachen und Stimmung aus Lüders Krug" schaltete, konnte über den jungen Delmenhorster lachen. Beim Herbstfest von Günter Willumeit mit vielen Promis zeigte er seine Stärken als Parodist und sein musikalisches Talent. In der Aufzeichnung - Drehort war Klein Nordende bei Elmshorn - gab er den "Bundeskanzler-Boogie", den "Hausmeister Achim Göttsching" und - immer wieder beliebt - den "Brisko Schneider".
"Es war ein komisches Gefühl, mich selbst zu sehen. Ich bin da aber auch sehr kritisch rangegangen", berichtete Weise. Wie es um weitere Verpflichtungen für den "Krug" bestellt ist, konnte er noch nicht sagen: "Ich werde in den nächsten Tagen mit der Produktionsfirma telefonieren und fragen, wie die Beiträge beim Publikum angekommen sind."
Egal wie es weiter geht: Der junge Parodist aus der Delmestadt ist offensichtlich mit sich im Reinen. Die Profis hätten ihm Souveränität bescheinigt und ihn mit den Worten "bis zum nächsten Mal" verabschiedet. Das weckt Hoffnungen auf weitere Fernsehauftritte, wenn diese Aussicht bei ihm auch nicht oberste Priorität habe. "Ich bewerbe mich ab und zu bei verschiedenen Formaten. Wenn es nicht klappt, trete ich weiter im Fasching, auf Geburtstagen und Hochzeiten auf. Ich bin damit sehr zufrieden", versicherte der 24-jährige Delmenhorster überzeugend
Delmenhorster Kreisblatt - 19. Oktober 2007
"Erster großer Auftritt im Fernsehen als Parodist"
NDR engagiert Markus Weise für Auftritt in "Lüders Krug"
Von den Profis erntet das Nachwuchstalent Lob für seine Versionen von Marcel Reich-Ranitzki und Udo Lindenberg.
Von Julia Brünner
Delmenhorst. Markus Weise war zwar schon in Frank Elsners "Verstehen Sie Spaß?" zu sehen, aber eigentlich hat der 24-jährige Delmenhorster in der NDR-Sendung "Lachen und Stimmung aus Lüders Krug - Herbstfest" am Sonnabend, 27. Oktober, seinen ersten richtigen TV-Auftritt. Damals erzählte er als Zuschauer-Kandidat einen Witz, heute engagiert ihn der NDR als Humoristen.
Der Student freut sich über vier Kurz-Auftritte, die alle "glatt über die Bühne gegangen sind". Das bescheinigt ihm auch NDR-Redakteurin Daniela Drinkuth: "Markus Weise hat sich als Newcomer gut geschlagen." Er gibt in "Lüders Krug", in dem Dr. Günter Willumeit Gastgeber ist, Parodien von Marcel Reich-Ranitzki, Udo Lindenberg und den Bundeskanzler-Boogie. Auch seine eigene Figur Hausmeister Achim Göttsching stellt er in der Sendung vor.
Bevor er allerdings Dirk Bielefeldt, besser bekannt als Polizist Herr Holm, als Parodie gab, fragte er vorab, ob es ihm recht ist - immerhin trat Bielefeldt selbst in der Show auf. "Kein Problem", konterte der Profi, "Ich wollte mich immer schon mal selbst live sehen." Und nicht nur dafür erntete Weise ein Lob. "Eine schöne TV-Premiere", bescheinigte ihm der Comedian Bielefeldt.
Markus Weise ist es gewohnt direkt mit dem Publikum zu agieren - wie etwa beim Fasching in Ganderkesee. Dies stellte sich zunächst als Problem dar. Bei dem Außendreh standen fünf Kameras um ihn herum. Da fühlte sich der Jung-Entertainer nicht besonders wohl. "Nach Absprache mit dem Regisseur konnte ich zur Hälfte direkt das Publikum ansprechen und zur anderen Hälfte mit der Kamera arbeiten", berichtet der 24-Jährige. Positiv überrascht war er über den Service in der Maske. "Mein Kostüm wurde gebügelt und mir wurde in die Garderobe hineingeholfen", berichtet er.
Ob er noch mal für "Lüders Krug" engagiert wird, liegt an den Zuschauer-Reaktionen.
Delmenhorster Kurier - 18. Oktober 2007
"Delmenhorster parodiert im TV"
Markus Weises aufgezeichneter Auftritt wird im NDR gezeigt
Von unserem Redakteur Matthias Eichler
DELLMENHORST. Zum zweiten Mal überhaupt in seiner Karriere ist der Delmenhorster Parodist Markus Weise am Wochenende im Fernsehen zu sehen. Sein Auftritt in der Sendung "Lachen und Stimmung aus Lüders Krug - Herbstfest" (Sonnabend, 27. Oktober, ab 21.45 Uhr im NDR-Fernsehen) wurde bereits am 5. September aufgezeichnet. "Aufgeregt war ich schon", räumte Weise auf Anfrage unserer Zeitung ein.Der Grund: "Der Polizist Herr Holm, der Teil meines Programms ist, sollte selbst auftreten", berichtet Weise. In einem persönlichen Gespräch habe der Delmenhorster Parodist vom Comedy-Polizisten aber grünes Licht bekommen. "Ob es allerdings gesendet wird, weiß ich auch nicht", so Weise. 2005 war der Delmenhorster bei Frank Elstners "Verstehen Sie Spaß?" aufgetreten.
Kreisblatt am Sonntag - 23. September 2007
"Ein Künstler zwischen Ehrgeiz und Resignation"
Theatrale Lesung bei Decius beleuchtet die Jahre 1907 bis 1912,
als Maler Fritz Stuckenberg in Paris wirkte
Eine optimale Einstimmung auf die kommende Ausstellung "Paris leuchtet". Schauspieler Markus Weise liest aus den Briefen von Maler Fritz Stuckenberg.
Von Jan Eric Fiedler
delmenhorst. Ein kärglich eingerichtetes Künstler-Atelier diente am Freitagabend in der Buchhandlung Decius als Bühne für einen Blick auf das Leben des Delmenhorster Künstlers Fritz Stuckenberg. Die Besucher der Lesung "Grüße aus Paris" wurden in die französische Metropole des frühen 20. Jahrhunderts versetzt. Gelesen wurde aus den Briefen des Künstlers, der zwischen 1907 und 1912 in Paris lebte.
Auf den Tag genau vor 100 Jahren, am 21. September 1907, kam der Maler in Paris an. In über 400 Briefen an seine Familie schilderte Stuckenberg das Leben in der Hauptstadt der Künste. Ehrgeizige Ziele hatte sich der damals 26-Jährige gesetzt: Er wollte seiner Arbeit als Künstler ein Leben einhauchen und dabei auch endlich ökonomisch unabhängig von seinen Eltern werden. Sein Vater, Leiter der Linoleumwerke in Delmenhorst, finanzierte bis dahin sein Leben.
Zunächst fand er nicht viel Gefallen an dem ausschweifenden Künstlerleben in Paris. Die französischen Maler waren ihm zu vulgär, die Akademie, an der er sich zunächst eingeschrieben hatte, kritisierte er als zu oberflächlich und geschäftsmäßig. Schnell fand er Anschluss an eine deutsche Künstlergruppe. Beeindruckt von seinen Zeitgenossen Picasso, van Gogh und vor allem Paul Ceacute Zanne prägte er einen neuen Stil: Eine "lebhafte Farbigkeit" und einfache Formen erlangten ab 1910 Einzug in seine Bilder. Mit seinem Stilwechsel kam auch der künstlerische Erfolg. Kein anderer Deutscher war bei Kunsthändlern und in Ausstellungen so gefragt wie Stuckenberg. Jedoch konnte er sich trotz seines Bekanntheitsgrades nicht von der elterlichen Unterstützung befreien. Bezeichnend dafür ist die Ausstellung von 20 Werken bei einem der angesehensten Kunsthändler der Stadt, bei der er kein einziges Bild verkaufen konnte.
Die Lesung zeigte ein interessantes Bild des jungen Künstlers. Voller Ehrgeiz in Paris angekommen, entwickelte er sich, von der Stadt und ihren zahllosen Künstlern inspiriert, künstlerisch weiter. Äußert er am Anfang noch den Wunsch "Möge aus dem Traum ein Leben werden", so bleibt am Ende seiner Pariser Zeit nur Resignation. Diese Entwicklung wurde durch die von der Kunsthistorikerin Beate Vogg ausgewählten Briefe eindrucksvoll verdeutlicht.
Stimmungsvoll las Schauspieler Markus Weise als Fritz Stuckenberg aus den Briefen. Seine Darstellung fing sowohl die Begeisterung über Paris als auch die Resignation und Verzweiflung gut ein. Unterstützt wurde er durch Jürgen Dierking, der die von Weise gelesenen Briefe durch Kommentare und Erklärungen miteinander verknüpfte.
Die Lesung diente als optimale Einleitung für die Ausstellung "Paris leuchtet", die ab 28. Oktober Werke Stuckenbergs und seiner Zeitgenossen im Haus Coburg zeigt.
Delmenhorster Kreisblatt - 27. August 2007
"LandTageNord: Besucherrekord in Sicht"
Großer Showabend mit Feuerwerk/ Überraschungsgast Markus Weise als Hausmeister Göttsching
(...) Ein Gewinn war außerdem der Delmenhorster Comedian Markus Weise alias Hausmeister Achim Göttsching, der den Showabend einläutete, beim letzten großen Umbau den Pausenclown mimte, dabei auch das Publikum mit einbezog und als Kuhreiter über Hindernisse setzte. Damit hatte er die Lacher aller Besucher auf seiner Seite. (...)
Nordwest - Zeitung - 27. August 2007
"Auf dem Damensattel durch den Showabend"
LANDTAGE NORD Mehr als 2000 Gäste erleben Holler Damenquadrille, Ponyspiele und Feuerwerk
(...) Doch nicht nur Ostermann trifft den Nerv der Gäste. Auch der "Hausmeister" Achim Göttsching. Er platzt mitten in die Anmoderation des ersten Programmpunktes hinein. Moderator Bernd Menke überlässt ihm das Feld. Mit zotigen Witzen bringt Göttsching das Publikum zum Lachen. Es geht um Damenunterwäsche und die Reinigung von Traktoren. Dem Publikum gefällt's. (...)
Delmenhorster Kreisblatt - 14. August 2007
"Eine Spielwiese für die Abenteuer des Friesenhäuptlings Wiemken"
Bühnenbild von Markus Weise für Freilichtspiele in Dangast
Delmenhorst (JUB). Wenn der Friesenhäuptling Edo Wiemken in einem Jahr sein Unwesen vor dem Deich in Dangast treibt, kann sich Markus Weise ganz entspannt zurücklehnen, Seine Arbeit ist dann längst erledigt. Der Kreative aus Delmenhorst hat in den vergangenen Monaten das Bühnenbild für die Freilichtspiele im Kurort an der Jade entworfen.
"Es war eine Herausforderung", sagt der 26-jährige Student, der in Hannover das Berufsschullehramt Holztechnik lernt. Mehrere Bühnenbilder hat er sich bereits für die freie Theatergruppe "Theater zwischen den Stühlen" und das Niederdeutsche Theater Delmenhorst ausgedacht. Doch um ein fußballfeldgroßes Gelände so zu beplanen, dass es für die 1500 möglichen Zuschauer nicht leer wirkt, dafür ist schon ein Maß an Kreativität und Kenntnis um das Leben im Mittelalter an der Küste notwendig.
"Die Szenerie ist in enger Zusammenarbeit mit dem Autor entstanden", erzählt Weise, der auch freiberuflich als Parodist arbeitet. Thomas Willberger hat als Grundlage für das Schauspiel, das am 15. August 2008 seine Uraufführung erleben wird, die Biografie Edo Wiemkens genommen. Ihm gelang es, die Herrschaftsbereiche Rüstringen, Östringen und Wangerland zu einem Herrschaftsbereich zu vereinigen. der Legende nach soll er Störtebekers Tochter geheiratet haben. Genügend Stoff für ein abenteuerliches Schauspiel.
Als Handlungsort hat der Autor, der Weise durch die Arbeit beim Niederdeutschen Theater in Delmenhorst kennengelernt hat, einen Umschlagplatz für Raubgüter festgelegt. Handwerk, Handel und das private Leben, eingerahmt von einem Palisadenzaun, finden sich im Bühnenbild wieder. Kulissen wie das Holzhaus eine Brücke und ein Bootshaus bauen die Handwerker im Winter. Nur der Palisadenzaun wird in den kommenden Wochen bereits aufgebaut. "er soll absichtlich verwittern", erklärt Weise. Außerdem muss er Rücksicht auf den Naturschutz nehmen. Während der Brut- und Rastzeit darf dort nicht gearbeitet werden. Und nur wieder verwertbare Materialien dürfen benutzt werden.
Delmenhorster Kurier - 04. Juli 2007
"Rückzugsort für Seeräuber"
Markus Weise gestaltet riesige Naturbühne für Freilichtheater in Dangast
Von unserer Redakteurin Ute Winsemann
Delmenhorst. Dangast. Noch ist nichts zu sehen außer einem Graben und den ersten Pflöcken, die am Wochenende eingeschlagen wurden. In gut einem Jahr jedoch soll am Strand von Dangast eine Art Seeräuberdorf stehen - entworfen vom Delmenhorster Bühnenbildner Markus Weise für das Freilichttheater-Stück "Der Friesenhäuptling Edo Wiemken".
Der einte im Jahre 1359 Rüstringen, Östringen und Wangerland und wurde so einer der mächtigsten Häuptlinge in der Region - dessen Herrschaft nicht zuletzt auf Seeräuberei und der Freundschaft mit den heute bekannten "Vitalienbrüdern" Klaus Störtebecker und Gödeke Michels beruhte. Reichlich Stoff also für ein Schauspiel um Liebe, verrat und immer wieder Kampf.
Um es in Szene zu setzten, hat der vom Trägerverein Gaudium Frisia beauftragte Berufsregisseur Thomas Willberger den jungen Delmenhorster an die Nordseeküste geholt. Hintergrund für den Auftrag sei die frühere Zusammenarbeit beim Niederdeutschen Theater Delemnhorst (NTD) gewesen, sagt Weise - und insbesondere seine außergewöhnliche Fabrikkulisse für das von Willberger inszenierte Stück "Bottervagels sünd free" im vergangenen Herbst, das bei der Auszeichnung mit dem Willy-Beutz-Schauspielpreis von einem Jury-Mitglied ein "dickes Sonderlob für das bunte, fantasievolle Bühnenbild" geerntet hatte. Diesmal allerdings geht es um gänzlich anderes. Angefangen mit dem Stück. Das ist nämlich noch gar nicht ganz fertig. Und weil Willberger es selbst schreibt, fließen durchaus Bühnenbildideen in den Text ein. So seien sie etwa beide mehr oder weniger gleichzeitig auf die Idee gekommen, einen noch etwas leeren Fleck zwischen Palisaden und Zelten mit einem Aussichtsturm zu füllen, schildert Weise - der dann natürlich auch die Handlung eingebaut werden muss.
Auch die "Bühne" selbst stellt den 24-Jähringen vor bisher unbekannte Herausforderungen. Schließlich besteht sie nicht, wie der gelernte Tischler und gegenwärtige Holztechnik-Student es vom NTD oder auch von seiner Arbeit für das freie "Theater zwischen den Stühlen" gewohnt ist, aus ein paar Quadratmeter Brettern mit festen Wänden und Vorhängen. Sondern aus 70 mal 40 Metern Sand und Gras - knapp ein Fußballplatz.
Zusätzliche Schwierigkeit: Das Gebiet direkt hinter dem Dangaster Seedeich steht unter Naturschutz. Eingriffe in die Natur müssen deshalb so gering wie möglich bleiben und eng mit der Naturschutzbehörde abgesprochen werden. Außerdem soll hinterher alles so aussehen, als wäre nichts gewesen - ein kleiner Teich etwas werde erst mit eher leichtem Gerät gebuddelt und anschließend wieder zugeschüttet, berichtet Weise.
Außerdem darf ohnehin nur außerhalb der Brut - und Rastzeiten der Vögel gearbeitet werden, so dass nur ein schmaler Zeitkorridor zur Verfügung steht. Deshalb werden etwa einige Holzteile über den Winter vorgefertigt und erst kurz vor Spielbetrieb aufgebaut. Allerdings bleibt selbst dann ein Unsicherheitsfaktor: "Wenn irgendein Vogel sein Ei zu falschen Zeit legt, müsste die für den 15. August 2008 geplante Premiere verschoben werden", unkt Weise.
Delmenhorster Kreisblatt - 21. Juni 2007
"Vom Ganderkeseer Fasching zum Vorsprechen in Karnevalshochburg"
Fasching-um-den-Ring-Star Markus Weise gibt Kostprobe vor Jury in Köln
Das Festkomitee der Kölner Karnevalsgesellschaft hatte den 23-Jährigen eingeladen. Beim Vorsprechen war Markus Weise der einzige, der hochdeutsch gesprochen hat.
Von Julia Brünner
Ganderkesee. Was Rom für die Katholiken bedeutet, ist Köln für das Gros der Karnevalsfreunde - aber vielleicht ist das auch eine Glaubensfrage. Und in das Mekka des Karnevals hat es den Delmenhorster Parodisten Markus Weise gezogen. Das Festkomitee der Kölner Karnevalsgesellschaft von 1826 lud den 23-Jährigen zum Vorsprechen ein, als einen von 13 Rednern. Denn die altehrwürdigen Karnevalisten haben so großen Nachwuchsmangel, dass sie bundesweit nach Komikern suchen.
Als Exoten bezeichnet sich der Nachwuchsstar des Ganderkeseer Faschings in der Kölner Auswahl vor zehn Tagen. "Ich bin halt kein kölscher Junge, spreche nicht kölsch und habe auch keine typische Figur wie den Schutzmann oder den Räuber vorgestellt", erzählt Weise.
Dennoch waren die Herren neugierig auf das "Nordlicht". "Da habe ich die Jury erst einmal über den Fasching in Ganderkesee aufgeklärt", berichtet der Lehramtsstudent weiter. Über den Bund der Deutschen Karnevalisten, dem die Gemeinschaft Ganderkeseer Vereine (GGV) angehört, und für die Weise bereits aufgetreten ist, sei er auf die Internetseite der traditionsreichen Karnevalsgesellschaft gestoßen.
Obwohl er als Letzter vor der Jury aufgetreten ist, gelang es dem Stimmenimitator, der als Brisko Schneider oder Inge Meysel das Publikum zu tränenreichen Lachanfällen bewegen kann, mit einem zehnminütigen Monolog die Kölner zu unterhalten. Er war der einzige Anwärter, der hochdeutsch gesprochen hat.
Doch auf der Rückfahrt habe er sich bereits überlegt, im Falle einer Zusage abzulehnen. Damit verbindet sich nicht direkt ein Auftritt in der nächsten Session, sondern ein Stipendium für eine dreijährige Rednerakademie, die die Nachwuchskünstler etwa im Steuerrecht, im kölschen Dialekt oder Grundlagen des Schauspiels unterrichtet. Während des Studiums könne er es sich allerdings weder zeitlich noch finanziell leisten, mehrmals im Quartal in die Rheinmetropole zu reisen.
So war die Enttäuschung nicht groß, als ihn die Absage schriftlich erreichte. "Ich passe nicht in das Bild des Kölner Karnevals", ist dem 23-Jährigen bewusst geworden. Obwohl er durchaus auch das rheinische Publikum zu unterhalten weiß, wie er zur Proklamation der Prinzessin im vergangenen November in Weilerswist unter Beweis stellte.
Die Ganderkeseer Narrenfamilie wusste er jedenfalls hinter sich. Ihm kam schon die Befürchtung zu Ohren, er könne den Ganderkeseern verloren gehen. Zeit, um die Büttenabende 2008 mitzugestalten hat er nun gewiss.
DELDORADO - Juni 2007
"Die "Witzfigur" vom Lande"
Parodist Markus Weise hat noch viel vor
Manchmal könnte man dem Verdacht erliegen, dass Markus Weise schizoide Tendenzen aufweist. Denn in wem so viele Stimmen schlummern, der muss ganz sicher multiple Identitäten haben. Oder einfach nur Talent.
23 Jahre ist er erst alt, aber in Delmenhorst und umzu bekannt wie ein bunter Hund. Mit 17 wurde er von einem Mitarbeiter des Offenen Kanals sozusagen entdeckt, als er bei einer Radio-Sendung mehrmals als Inge Meysel anrief, bis ein Auftritt im OK-TV und dann das erste Gastspiel auf einem Geburtstag folgten. Die Meysel war seine erste Stimme und sein erstes Programm, inspiriert von Jörg Knörr in "7 Tage - 7 Köpfe". Inzwischen hat sich sein Repertoire auf etwa 20 Promi-Stimmen erweitert; darunter sind neben so illustren Gestalten wie Heinz Rühmann oder Udo Lindenberg auch Verona Pooth und Franz Beckenbauer. Und auch Evergreens wie das ultraschwule alter ego von Pastewka aus der Wochenshow, mit Po-freier Hose versteht sich: "Wenn ich beim Fasching in Ganderkesee nicht den Brisko Schneider bringe, dann habe ich da nichts mehr zu suchen", lacht Weise. Leben kann er von seinen Auftritten jedoch nicht: Dafür soll das momentane Lehramts-Studium an der Uni Hannover irgendwann einmal sorgen.
Auch außerhalb der norddeutschen Breitengrade konnte sich der Delmenhorster schon beweisen: 2005 belegte er bei "Verstehen Sie Spaß" beim Wettbewerb "Witzbold der Nation" innerhalb der Sendung den zweiten Platz, im September 2006 folgte ein Live-Auftritt bei "NightWash", wo schon Comedians wie Ausbilder Schmidt oder Michael Mittermeier ihre Karriere begannen. Im Herbst letzten Jahres wurde er außerdem für "Switch reloaded" gecastet, kam in die engere Auswahl und hat nun eventuell die Möglichkeit, bei der zweiten Staffel mitzumischen, sollte die im Moment laufende erste Staffel Erfolg haben.
Parodien sind Weises Steckenpferd. Stimmenimitator möchte er nicht genannt werden. "Eine Imitation ist eine minderwertige Nachahmung", gibt er streng zu Protokoll. Momentan wird sein Stimmenrepertoire jedoch nicht erweitert. "Viele Prominente sterben mir sozusagen unter den Fingern weg. Und im Moment kommt niemand mit einer eingängigen Stimme nach." Deswegen heißt sein aktuelles Programm auch "Geisterbahn". Eine gänzlich eigene Figur kann Markus auch schon vorweisen: Inzwischen steht er mit falschen Zähnen und dickem Bauch als Hausmeister Achim Göttsching auf der Bühne - der definitiv vor Kerklings Horst Schlämmer erdacht wurde, wie Weise betont.
Falls man übrigens zu denjenigen gehört, die im Publikum lieber von verbalen Parodisten-Angriffen verschont bleiben, denen sei gesagt: Direkter Blickkontakt schützt eher davor, nicht als Opfer auserkoren zu werden, als verschämt wegzuschauen - denn genau darauf springt Weise an: "Das ist ein gefundenes Fressen!" Manchmal kommen gewisse Programmpunkte beim Publikum auch nicht ganz so gut an - die "Nacht der kleinen Künste", die im Rahmen des Oldenburger CSDs abgehalten wurde, war so ein Fall. "400 Gäste; und vom Moderator bis zum Tontechniker war wirklich alles homosexuell." Doch die Veranstalter wollten unbedingt den Brisko Schneider haben, der beim eigentlichen Publikum jedoch nicht auf Gegenliebe stieß. Hätte er damals schon die Hinterteil-freie Hose gehabt, vielleicht hätte es geholfen...
Delmenhorster Kurier - 06. Juni 2007
"Paris bringt Delmenhorst zum Leuchten"
Illuminierte Fußergängerzone, französische Spezialitäten und Veranstaltungsprogramm begleiten Ausstellung
(...) Den Auftakt des Veranstaltungsreigens macht vier Wochen vor der Eröffnung eine Lesung in der Buchhandlung Decius. Barbara Alms, Leiterin der Städtischen Galerie, wird als Herausgeberin der erstmals editierten "Pariser Briefe", die Stuckenberg vor 100 Jahren seinen Eltern schrieb, am 21. September aus der Sammlung vorlesen. Unterstützt wird sie dabei von Schauspieler Markus Weise. (...)
Delmenhorster Kreisblatt - 06. Juni 2007
"Flair aus Paris belebt die Stadt"
Kulturelles Programm zur Ausstellung
(...) Als Einstimmung auf die Ausstellungseröffnung im Haus Coburg gestalten Barbara Alms und der Delmenhorster Schauspieler Markus Weise am 21. September eine Lesung ("Grüße aus Paris") mit Stuckenbergs Briefen in der Buchhandlung Decius. (...)
DELDORADO - März 2007
"Vorsicht, Piraten in Sicht!"
Rund 50.000 Faschings-Fans in Ganderkesee
Delmenhorster Kurier - 20. Februar 2007
"Am Rosenmontag waren die Faschingsbotschafter unterwegs"
Parodist Markus Weise im Hörfunkstudio/
Prinzenpaar auf traditioneller Rundreise zu Lebenshilfe,Delme-Werkstätten und Kreishaus
Von unserem Redakteur Bernhard Komesker
GANDERKESEE. Als "begnadeter Büttenredner", als "Top-Kracher" und "Faschingsnase" ist der Parodist Markus Weise am gestrigen Rosenmontag um 8.15 Uhr im Radio angekündigt worden - und mit verstellter Stimme als Inge Meysel auch zu hören gewesen. In der Morgenshow "Der Dicke und der Dünne" verlieh der 23-Jährige, der eigentlich in Delmenhorst lebt, dem Hörfunkmoderator Marcus Rudolph und der "Service-Fee" Ike Pauli den Sessionsorden 2006/2007.Rudolph wiederum, geboren in Mainz und aufgewachsen in Lilienthal, übte mit Weise den Schlachtruf "Ganderkesee - hinein!" und "He geiht!" ein. Die Hörer erfuhren, was es mit der Bezeichnung GGV auf sich hat (Gemeinschaft Ganderkeseer Vereine) und wie das diesjährige Motto lautet ("Glück und Narretei machen froh und frei"). Zudem erzählte Weise vom Umzug ("sehr schön", "lustig") und vom Faschingsvolk auf Helgoland und in Weilerswist. Schließlich gelang es dem Faschingsbotschafter auch noch, binnen weniger Minuten ein von Marcus Rudolph in Auftrag gegebenes Kurzgedicht zu verfassen. Weise trug es mit der Stimme von Marcel Reich-Ranicki vor.Am Nachmittag ging unterdessen das Prinzenpaar Insa I. und André I. auf seine traditionelle Rosenmontagsrundreise. (...)
Nordwest - Zeitung - 20. Februar 2007
"Prominenz parodiert"
KARNEVAL Senioren feiern im Klänerhof
(...) Markus Weise, ein junger Parodist aus Delmenhorst, bekannt unter anderem von seinen Auftritten beim Fasching in Ganderkesee, nahm die Senioren mit auf eine "Geisterbahnfahrt". Dabei parodierte er noch lebende und bereits verstorbene Prominente wie Inge Meysel, Heinz Rühmann, Udo Lindenberg und die Altkanzler Gerhard Schröder und Helmut Kohl.
Nordwest - Zeitung - 20. Februar 2007
"Hinein und he geiht" Faschingsgeflüster
Häufiger mal gar nichts drunter an hat bekanntlich zur Faschingszeit Markus Weise. Am Montagmorgen jedoch erschien der Komiker ordentlich angezogen im Studio von Bremen Vier. Weise war vom Sender eingeladen worden, um vom Fasching in Ganderkesee zu berichten. Und das tat der Delmenhorster in gewohnt lustiger Weise. In Moderator Markus Rudolph, "dem Dicken" von Bremen Vier, hatte er einen idealen Konterpart - zumal der aus der anderen Faschings-Hochburg Mainz stammt. Mit "Helau" kam der Mann vom Rundfunk bei Markus Weise aber nicht weit. Rudolph brauchte ein paar Anläufe, aber dann ging ihm das "Ganderkesee, hinein und he geiht" locker über die Lippen. Großzügig zeigte Weise sich auch beim Verteilen von Faschingsorden: Neben den Moderatoren bekam auch noch Service- und Wetter-Fee Tina Middendorf ein Exemplar umgehängt. Bei den Damen gibt sich Markus Weise sowieso gerne generös . . .
Nordwest - Zeitung - 20. Februar 2007
" "Umzug" heißt das Lösungswort"
SPIEL Faschings-Aktive machen Schminkaktion zur Gaudi
Weit mehr als 800 richtige Lösungen gingen beim NWZ-Gewinnspiel zum Fasching ein. Peter Pleus gewann den Hauptpreis, einen Flug nach Venedig.
Von Karsten Kolloge
GANDERKESEE - Ganderkesees Faschings-Ehrendamen Antje Siedenburg, Stefanie Brakmann, Neele Bochmann und Melanie Janzen schlüpften am gestrigen Rosenmontag in eine neue Rolle - sie waren "Glücksfeen" und zogen die Gewinner des NWZ-Gewinnspiels zum Fasching. Fast alle der weit mehr als 800 Teilnehmer hatten die richtige Lösung gefunden: "Umzug".
Dabei waren die fünf "verwandelten" Faschingsfreunde von Kerstin Genke (Creativ-Friseur Kühn) so gut geschminkt worden, dass schon ein ganz genaues Hinsehen nötig war. Der Mann mit Schlägermütze und den unegalen Zähnen - klar, den hatten die Büttenabend-Besucher kennen gelernt: Das war "Hausmeister Göttsching" alias Markus Weise. Der bärtige Schläger-Typ mit Dosenbier ist in Wirklichkeit ein völlig friedfertiger Mensch - nämlich Thomas Tesch. Die lachende Pippi Langstrumpf ist - abgeschminkt - keine andere als Prinzessin Insa Höpker. Hinter dem weißhaarigen Zauberer verbirgt sich Büttenabend-Teamchef Dirk Wieting. Und die bebrillte Pippi Langstrumpf II, die sich gerade um den Kopf einer Schaufensterpuppe kümmert, ist Garde-Leiterin Gesa Stieneker-Intemann.
Wer die fünf Faschings-Freunde kennt, der kann sich wohl denken, dass schon das Schminken im Friseur-Salon am Neuen Markt ein einziger Spaß war. "Kommen se rein, hier werden se frisiert", rief Hausmeister Göttsching in die Famila-Passage - wo Passanten erst irritiert waren und dann loslachten.
Eigentlich habe er sich ja als Dirk Wieting schminken lassen wollen, frotzelte Weise. Der Angesprochene konterte prompt: "Wenn die Bilder von Markus fertig sind, bitte an mich. Ich sammle Naturkatastrophen."
Für Prinzessin Insa kam an diesem Tag nur ein Kostüm in Frage - das von "Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminza Efraims Tochter Langstrumpf". Denn als "Pippi" hatte sie schon ihren allerersten Fasching genossen - "mit sieben". Unterdessen bemühte sich Thomas Tesch, beim Fasching der "Herr der Eintrittskarten", um eine Klarstellung: Sein blaues Auge sei nur Schminke - und "keine Folge des Kartenverkaufs".
Übrigens: Dass Kerstin Genke gut schminken kann, ist in Faschingskreisen bekannt. Elf Jahre lang war sie im Büttenabend-Schminkteam aktiv und verpasste etlichen Mitwirkenden das gewünschte Aussehen. Aus diesem Team hat sich die Vorjahres-Prinzessin zurückgezogen, nun schminken Melanie Bobrink und Caroline Kupka die Akteure.
Delmenhorster Kreisblatt - 19. Februar 2007
"Faschings-Splitter"
Weise im Radio: Markus Weise, "der junge Parodist aus Delmenhorst", wie er sich selber nennt, ist heute im Auftrag der Gemeinschaft Ganderkeseer Vereine (GGV) ab 8 Uhr bei Radio Bremen 4 (UKW 101,2) zu hören. In der Morgenshow "Der Dicke und der Dünne" wird Weise, der durch seine Auftritte als Hausmeister und als Brisko Schneider das Büttenabend-Publikum zum Lachen brachte und von den Stühlen riss, den Ganderkeseer Fasching zum Moderatoren Markus Rudolph bringen. "Der Dicke" kommt aus Mainz und liebt den Karneval. Parodist Weise kündigt an, "Inge Meysel" und andere Prominente zu präsentieren. Also Einfach einschalten und mitlachen
Nordwest - Zeitung - 19. Februar 2007
"Grüße vom Fasching"
Markus Weise, Delmenhorster Parodist und Ensemblemitglied des Niederdeutschen Theaters, ist am heutigen Rosenmontag ab 8 Uhr in der Morgenshow "Der Dicke und der Dünne" von Radio Bremen 4 zu Gast. Weise will im Auftrag der Gemeinschaft Ganderkeseer Vereine (GGV) zusammen mit Moderator Markus Rudoplph, der aus Mainz stammt, den Hörern den Ganderkeseer Fasching näher bringen.
Delmenhorster Kreisblatt - 18. Februar 2007
Faschings Extra 2007 " "Alaaf und Helau will ich hier gar nicht hören" "
Hausmeister Göttsching gibt den Ton am Steinacker an
Ganderkesee (JUL). Die Sonne strahlte um die Wette mit Hausmeister Göttsching. Beide zeigten ihr schönstes Gesicht. Die Sonne ließ ihr feinstes Goldgelb blicken und Göttsching den markanten Überbiss erstrahlen. Als Hausmeister ist er für Ordnung zuständig - und Göttsching alias Markus Weise, der Publikumsliebling der Büttenabende, nimmt sein Amt sehr ernst. Das zeigte er gemeinsam mit Gerrit Meyer. Die beiden verkürzten am Steinacker die Wartezeit auf den Umzug und kommentierten dann Wagen für Wagen und Fußgruppe für Fußgruppe. Zuvor aber sorgte der umtriebige Hausmeister mit der feuchten Aussprache dafür, das Hunderte am Steinacker auch den richtigen Faschingsgruß beherrschen. "Helau und Alaaf will ich hier nicht hören", machte er klar. Mit Schildern bewaffnet mischte er sich unter das Partyvolk und traf prompt auf Delmenhorster, die noch nichts von "Hinein und he geiht" gehört hatten. "Freunde", machte der Mann im grauen Kittel klar, "Freunde, so geht das nicht." Bis der Umzug in den Steinacker einbog, saß der Gruß. Göttschings und Meyers launige Kommentare erfreuten nicht nur die Umzugszuschauer. Auch für den einen oder anderen Gruß an die bekannten Gesichter im Umzug reichte es vom eigens aufgebauten Aussichtsturm. Alle waren sich einig mit Göttsching: "Ist dat schön hier."
Nordwest - Zeitung - 18. Februar 2007 (Sonderausgabe zum Fasching)
"Weise übernimmt Kommando"
PREMIERE Büttenabend-Star kommentiert Faschingsumzug mit Gerrit Meyer
Der Comedian begann als "Hausmeister Göttsching". Später legte er die Verkleidung ab.
Von Christian Bartsch
Ganderkesee - Hausmeister" Achim Göttsching" war am Steinacker ganz in seinem Element: "ich wollte schon immer mal so ein Lied hier anstimmen", sagte er kurzerhand zum verdutzten Herbert Meyer und nahm ihm den Tambourstab aus der Hand. Drei Sekunden später hatte Büttenabend-Star Markus Weise, der den pümpelschwingenden Hausmeister während der ersten Stunden seines Umzugs-Einsatzes spielte, den Musikern des Spielmannszuges Ganderkesee ein zackiges "When The Saints Go Marchin In" entlockt.
Gemeinsam mit Gerrit Meyer blödelte, scherzte und parodierte sich Weise durch 110 Gruppen zählenden Faschingsumzug und hatte sich am Ende des Tages mit (geschätzt) 110 jungen, hübschen Damen verabredet: "Schätzelken, um 17 Uhr am Festzelt, ich bin auch da", lautete sein Standartspruch.
Aus "gesundheitlichen Gründen", so verriet Weise im kurzen NWZ - Interview, habe er den Hausmeister nach einer Stunde nach Hause geschickt, "der ist ja auch schon älter und auf dem Gerüst zieht es ganz schön". Außerdem seinen die falschen Zähne auf Dauer doch sehr unbequem. Den zuvor angekündigten "Unterricht" in Sachen Faschingsschlachtruf (Ganderkesee: Hinein und he geiht) hat der Delmenhorster Künstler übrigens in die Tat umgesetzt: "Ich habe hier am Steinacker heute noch kein Alaaf oder Helau gehört, ich glaube, diesmal haben es sogar die Delmenhorster begriffen."
Natürlich bekamen auch die Besatzungen der verschiedenen Faschingswagen einiges zu hören. Dem Neptun im vorne offenen Netzhemd schleuderte Weise angesichts des kalten Windes ein "Du hast bestimmt ganz schön harte Brustwarzen, oder?" entgegen. Und als gerrit Meyer den Abi-Jahrgang 2007 mit den Worten "Ganz schön mutig, sich im Februar schon als der neue Abi-Jahrgang zu bezeichnen" begrüßte, ergänzte Weise frech: "Ach, am Gymnasium am Steinacker geht das schon in Ordnung". Und "Tante Ernas Geburtstagskaffee" kommentierte er mit einem empörten: "Sag mal, welche arme Frau sitzt denn heute ohne Möbel da?"
"Wirf´ uns hier doch nicht vom Türmchen" hieß es hingegen, als die Kamelle einmal pfeilschnell Richtung Sprecherturm flogen. Das konnte aber angesichts der gelungenen Premiere des Duos Weise/ Meyer nun wirklich niemand wollen.
Nordwest - Zeitung - 18. Februar 2007 (Sonderausgabe zum Fasching)
"Weise macht im Radio weiter"
Ganderkesee/ ING - Markus Weise kriegt den Mund nicht zu: Nach seinen umjubelten Auftritten bei den Büttenabenden und der Premiere als Kommentator des Umzugs um den Ring rührt der Comedian nun auch noch im Radio die Werbetrommel für den Ganderkeseer Fasching. Weise ist am Montag, 19. Februar, ab 8 Uhr zu Gast bei Bremen 4. In der "Morgenshow" mit Moderator Markus Rudolph - ein Mainzer! - werden die närrischen Regionen vorgestellt.
Nordwest - Zeitung - 18. Februar 2007 (Sonderausgabe zum Fasching)
"Morgens "zum Heulen auf die Straße""
EMPFANG Prinzenpaar vergießt Freudentränen - Nachbarn leisten ganze Arbeit
(...) Und wo es an Sitzplätzen mangelte, begnügten sich die Gäste mit Stehtischen. Hausmeister Achim Göttsching alias Markus Weise, der von Gästen aufgefordert wurde, Bänke herbeizuschaffen, sah jedenfalls keinen Anlass zum Handeln. (...)
Weser Kurier - 18. Februar 2007
"In den Fasching vernarrt"
50 000 feiern beim Umzug in Ganderkesee ein kunterbuntes Fest
(...) Auf der halben Wegstrecke haben die Organisatoren der Gemeinschaft Ganderkeseer Vereine in diesem Jahr eine Neuerung eingeführt: Auf einem zweiten Ansageturm treibt Parodist Markus Weise seine Späße mit den Narren. Der 23-jährige Comedian gilt als Shooting Star des Faschings und hat morgen um 8 Uhr einen Hörfunk-Auftritt bei Radio Bremen Vier. (...)
Nordwest - Zeitung - 17. Februar 2007
"Narren lacht heute die Sonne"
FASCHING Alles bereit für den großen Umzug - Schlüssel werden übergeben
(...) Beim Schulzentrum Am Steinacker haben erstmals - wie berichtet - Markus Weise (alias Hausmeister Achim Göttsching) und Gerrit Meyer das Wort. (...)
Delmenhorster Kurier - 17. Februar 2007
"Während die einen feiern, müssen die anderen arbeiten"
Letzte Vorbereitungen für den heutigen Faschingsumzug
(...) Mehr Fortüne bewiesen die Radiomacher von Bremen Vier: Sie haben den Parodisten Markus Weise für Montag in die Morgenshow eingeladen. (...)
Nordwest - Zeitung - 16. Februar 2007
"Muss wohl den Hausmeister schicken"
INTERVIEW Büttenabend-Star Markus Weise über seinen Kommentatorenjob beim Faschingsumzug
Weise will sich mit Gerrit Meyer "die Bälle zuspielen". Das Publikum wird auch einbezogen.
Von Christian Bartsch
Frage: Herr Weise, Sie kommentieren morgen am Steinacker erstmals den Faschingsumzug. Feilen Sie jetzt schon an den Gags oder verlassen Sie sich auf spontane Einfälle?
Weise: Ich werde das wohl mischen. Natürlich habe ich schon eine Liste mit allen Wagen und da stehen auch die jeweiligen Mottos drauf. Da überlege ich dann schon manchmal vorab, was sich dazu Lustiges sagen lässt.
Frage: Aber von vorne bis hinten durchplanen lässt sich so ein Auftritt doch sicher nicht, oder?
Weise: Nein, dafür bin ich auch viel zu gerne spontan. Bei den Büttenabenden habe ich es als Hausmeister auch so gemacht. Da sind auch nur drei Witze richtig geplant gewesen- der Rest ergibt sich immer einfach von selbst.
Frage: Wir kennen Sie in vielen Rollen - kommen Sie diesmal persönlich?
Weise: Naja, bei all den bunten Wagen und den vielen verkleideten Menschen ist ja einiger Trubel zu erwarten. Da werde ich wohl doch eher "Hausmeister Achim Göttsching" schicken. Einer muss die Angelegenheit ja schließlich im Auge behalten.
Frage: Dann kann ja nichts mehr schief gehen. Ihnen zur Seite steht morgen Gerrit Meyer - lässt der rigorose Hausmeister den denn auch mal ans Mikro?
Weise: Doch, doch, keine Bange. Gerrit Meyer und ich haben zwar noch nie gemeinsam auf einer Bühne gestanden, aber hinter den Kulissen der Büttenabende hatten wir immer eine Menge Spaß. Da haben wir gemerkt, dass wir gut harmonieren und uns die Bälle zuspielen können.
Frage: Sie sehen ihn also als gleichberechtigten Partner?
Weise: (lacht) Ja, fast. Seit ich neulich in der NWZ gelesen habe, dass er mir "assistiert", hat Gerrit bei mir seinen Namen weg. Er muss jetzt damit leben, mein "Hausmeister-Assistent" zu sein.
Frage: Es ehrt uns natürlich, Ihnen eine Idee geliefert zu haben. Aber: Tut man dem Mann da nicht unrecht?
Weise: Egal, aus der Nummer lasse ich ihn jetzt nicht mehr raus. Aber ich bin natürlich auch auf ihn angewiesen, denn er kennt die Gruppen ganz sicher besser als ich.
Frage: Wenn Sie Hausmeister Göttsching so spontan drauflos pümpeln lassen - wie stellen Sie sicher, dass er nicht auch einmal im Eifer des Gefechts zu tief in die Gagschublade greift?
Weise: Das ist einfach Erfahrung und Gefühlssache, wie bei den Büttenabenden auch. Generell gilt bei mir der Grundsatz, dass ich mein Publikum respektiere und nie angreife. Ich bin ja nicht Oliver Pocher, oder so jemand. Außerdem weiß ich mittlerweile ziemlich genau, bei wem ich auch mal einen härteren Spruch machen kann.
Frage: Ach wirklich, bei wem denn?
Weise: (lacht) Na, Gerrit Meyer zum Beispiel. Zwischen ihm und mir wird morgen einiges passieren, aber wir können auch beide gut einstecken, das ist also kein Problem.
Frage: Hält es den Hausmeister denn überhaupt auf seinem Podium?
Weise: Ehrlich gesagt, weiß ich noch gar nicht, ob wir einen Hubwagen oder ein Gerüst haben. Aber eins kann ich verraten: Sollte Achim Göttsching ein schnurloses Mikrofon bekommen, wird er sich auch mitten ins Narrenvolk werfen.
Frage: Was erwartet die Menschen am Steinacker noch?
Weise: Da ich in den vergangenen Jahren gemerkt habe, dass viele Umzugsbesucher der Ganderkeseer Faschingsgruß nicht können und immer noch häufig irgend etwas mit "Helau" und "Alaaf" zu hören ist, werden wir das wohl erst einmal sehr ausführlich üben müssen. Ich hab´ schon Schilder vorbereitet."
Weser Kurier - 15. Februar 2007
Ganderkeseer Rundschau - Das Magazin zum WESER KURIER
"Hallo, liebe Liebenden"
Parodist Markus Weise tritt gerne als Brisko Schneider auf"
Von unserer Mitarbeiterin Simone Meißner
GANDERKESEE·DELMENHORST. Der Speichel sammelt sich unterm Gebiss. Ein Schlürfen, ein Klacken, dann sitzt es wieder. Inge Meysel lebt - im Zimmer von Markus Weise. Neben ihr auf dem blauen Schlafsofa nestelt Dieter Bohlen an seiner Goldkette, Helmut Kohl ("Doktor Helmut Kohl, bitte!") liest im Buch von Gerhard Schröder und Brisko Schneider überprüft seine Frisur. Die deutsche Prominenz fühlt sich wohl beim jungen Parodisten aus Delmenhorst. Weise hat damit die Büttenabende beim Fasching 2007 bereichert.
"Ja nech? Is schon ´ne dolle Sache", raunt der Ex-Kanzler, als Markus Weise seine eigene Demo-DVD einlegt. Play: Inge Meysel kommentiert: "Am 26. Februar 2005 war unser Markus bei Frank Elstners `Verstehen Sie Spaß?´. Der Junge wollte Witzbold der Nation werden." Die 2000 Zuschauer im Publikum und die Millionen vor dem Fernseher machten dem 23-jährigen Parodisten nichts aus. Am Ende wurde er Zweiter. "Natürlich bin ich vor jedem Auftritt nervös. Aufregung bedeutet Respekt vor dem Publikum", berichtet der Vize-Witzbold. Beim Ganderkeseer Fasching fängt seine Nervosität schon am Morgen an und vor Premieren am Niederdeutschen Theater in Delmenhorst läuft er als "Nervenwrack" auf und ab.
An den Wänden hängen Fotos von Weise bei vergangenen Theaterauftritten. "Ick bün jo ok eerst siet güstern hier", lautete sein erster Bühnensatz, den er auch heute noch gern rezitiert, wenn mal etwas nicht klappt. Eigentlich unvorstellbar, wenn man sich im Zimmer des Studenten umguckt. Reinlichkeit und Akribie scheinen zu seinen Tugenden gehören. Jeder Ordner im Regal ist ordentlich beschriftet und nach Jahren sortiert: "Texte Niederdeutsches Theater", "Witze", "interessante Zeitungsartikel" und - "Holzingenieurwesen".
"Ich entwerfe auch Bühnenbilder. Ich nutze dabei meine Kenntnisse aus meinem Studium und meiner Tischlerlehre", berichtet der 23-Jährige, der jeden Morgen um 5 Uhr mit dem Zug nach Hannover fährt, um im nächsten Jahr den "Bachelor of Science in Technical Education" in Holztechnik mit Sozial- und Sonderpädagogik zu erhalten. Sein Zeitmanagement ist beeindruckend. Studium, Parodien und Theater sind aber noch nicht genug. "Ich spiele auch Saxofon, Gitarre, Ukulele und Querflöte", zählt das Multitalent auf. Saxofon spiele er zur Entspannung, Gitarre und Ukulele aus Spaß und Querflöte aus Liebe.
"Weil ich so viel unterwegs bin und meine Freundin im Delmenhorster Spielmanns- und Fanfarenzug spielt, habe ich im vergangenen Jahr Querflöte gelernt, damit ich öfter bei ihr sein kann", schwärmt Markus Weise. Eigentlich wollte er Trommel spielen, aber auf die Pauke hauen kann er ja beim Ganderkeseer Fasching.
"Hallo, liebe Liebenden", Brisko Schneider lässt grüßen. Wenn dieser Satz in der Festhalle zu hören ist, stehen die Narren vor Begeisterung auf den Bänken. "Brisko und Inge sind meine Lieblinge", sagt Markus, der bereits vor acht Jahren mit den Parodien begann.
"Ich habe damals ,Sieben Tage, Sieben-Köpfe´ gesehen und mir gedacht, was mein Vorbild Jörg Knör kann, das kann ich auch", erinnert sich Weise. Den Parodisten hat er noch nie persönlich getroffen, dafür aber Bastian Pastewka, "Bastian meinte: ,Find´ ich gut, wenn du das mit Brisko weiter machst, dann brauch´ ich das nicht´."
Weser Kurier - 15. Februar 2007
Ganderkeseer Rundschau - Das Magazin zum WESER KURIER
"Narren feiern Fasching im Sturm"
13-köpfige Abordnung auf Helgoland
(...) Wie schon im Vorjahr brachte der Parodist Markus Weise in seiner Paraderolle als Brisko Schneider den Saal zum Kochen; Weise hatte an diesem Abend noch einen zweiten komischen Auftritt als Polizist und wurde anschließend vom Fleck weg fürs nächste Jahr engagiert. (...)
Weser Kurier - 15. Februar 2007
Ganderkeseer Rundschau - Das Magazin zum WESER KURIER
"Noch zwei Tage bis zum Umzug"
GGV ist für den 17. Februar gerüstet
(...) Eine Neuerung ist der zweite Sprecherturm am Schulzentrum, wo die Moderatoren Gerrit Meyer und Markus Weise aktiv werden. (...)
Weser Kurier - 15. Februar 2007
Ganderkeseer Rundschau - Das Magazin zum WESER KURIER
"Kunterbunt und fröhlich"
Im Fasching tummeln sich viele Talente
(...) Parodist Markus Weise, der auf dem Sprung zum Fernsehen ist, fällt als Brisko Schneider dem amtierenden Faschingsprinzen André I. um den Hals. (...)
Delmenhorster Kreisblatt - 12. Februar 2007
"Wer das nicht selbst erlebt hat, der hat was verpasst"
Dirk Wieting, Sprecher des Büttenabend-Teams, zieht positive Abschlussbilanz
(...) Eine besondere Stellung beim Publikum habe sich vor allem Markus Weise erarbeitet. "Der blüht auf der Bühne und vor Publikum als Brisko Schneider richtig auf." (...)
Nordwest - Zeitung - 12. Februar 2007
"Zweimal ausverkauft und zweimal voll"
BÜTTENABENDE Verantwortliche ziehen positive Bilanz - Unvergessliche Momente für Prinz André I.
(...) "Traumhaft schöne" Büttenabende hatte auch Prinz André I. (...) Einer davon: "Der Einmarsch am ersten Abend." Aber auch die "feierlustigen Gäste" am vierten Abend haben es ihm angetan; ebenso Markus Weise, der es geschafft habe, "die Menschen an sich zu klammern". (...)
Kreisblatt am Sonntag (Verlagsbeilage) - 11. Februar 2007
"Ansageplatz am Schulzentrum soll für mehr Stimmung sorgen"
Rund 3000 Teilnehmer in 110 Gruppen machen sich auf zweistündigen Marsch
Neuer Service an der Strecke: Markus Weise und Gerrit Meyer kommentieren den Umzug vom Schulzentrum.
Ganderkesee (BR). Es gibt auch beim Fasching immer etwas zu verbessern. Die Zuschauer in der Nähe des Schulzentrums am Steinacker dürfen sich in diesem Jahr auf merh Informationen über die teilnehmenden Fuß- und Wagengruppen und launige Worte von Gerrit Meyer und MarkusWeise freuen, denen man dort auf einem Moderationsturm eine zweite Ansagestelle eingerichtet wird.
Nordwest - Zeitung - 9. Februar 2007
"Improvisieren müssen wir jedes Jahr"
FASCHING Dirk Wieting über Pannen und fleißige Hände - Heute dritter Büttenabend
(...) Mittendrin Comedian Markus Weise, der nicht nur auf der Bühne immer für Faxen zu haben ist - es sei denn, sein Auftritt steht bevor, dann ist er hoch konzentriert und kann sich von Lampenfieber nicht ganz frei machen. (...)
Delmenhorster Kurier - 8. Februar 2007
"Bunter Querschnitt bot für Jeden etwas"
Faschingsstrauß begeisterte mit Auszügen aus Büttenabend- und Kinderfaschingsprogramm
(...) Den Saal endgültig zum Kochen brachte Markus Weise als schrulliger Hausmeister Achim Göttsching. Der war wenig begeistert über die vielen Leute in "seiner" Turnhalle und den Dreck, den diese verursachten. Mit Kittel und Schiebermütze ausgestattet brachte er zunächst dem Publikum die richtige Sitzhaltung bei, ehe er zu Ehren des Prinzen seine Version der holländischen Nationalhymne sang ("Tulpen aus Amsterdam"). (...)
Delmenhorster Kurier 7. Februar 2007
"Planung ist der halbe Fasching"
Mehr als 2007 Umzugsteilnehmer sind angemeldet
(...) Eine Neuerung ist der zweite Sprecherturm am Schulzentrum, besetzt mit den Moderatoren Gerrit Meyer und Markus Weise. (...)
Nordwest - Zeitung - 6. Februar 2007
"Doppelte Ansage in amüsanter Weise"
FASCHINGSUMZUG GGV kündigt ein paar Veränderungen an - 110 Gruppen am 17. Februar dabei
Comedian Markus Weise wird den Umzug mit kommentieren. Er übernimmt den Posten am Steinacker.
Von Hergen Schelling
(...) Neu ist in diesem Jahr eine zweite Ansage-Stelle am Steinacker - und dort dürfte häufig gelacht und geklatscht werden: Comedian Markus Weise wird, assistiert von Gerrit Meyer, die Wagen und Gruppen bei der Passage am Schulzentrum vorstellen. (...)
Delmenhorster Kreisblatt 6. Februar 2007
"Umzug wird "in Stereo" moderiert"
Mehr Kassen rund um den Festplatz
(...) Durch den neuen Moderationsturm, der am Schulzentrum aufgebaut wird, kommt der Haupttag des närrischen Treibens am Sonnabend, 17. Februar "in Stereo" daher. Gerrit Meyer und Markus Weise werden das Publikum von dort aus mit Sprüchen versorgen. (...)
Nordwest - Zeitung - 5. Februar 2007
"Zweiter Büttenabend: Der Saal tobt"
(...) Als Gesangspartner von "Hausmeister Achim Göttsching" (Markus Weise) war der Erste Gemeinderat Rainer Lange ausersehen, die "Dancing Queen" zu besingen.
Delmenhorster Kurier - 5. Februar 2007
"Bürgermeisterin im Visier der Narren"
Besondere Premiere für Gerken - Klaas
Von unserem Redakteur Bernhard Komesker
GANDERKESEE. Bürgermeisterin Alice Gerken-Klaas hatte es kommen sehen: Scherzhaft drohte sie am frühen Freitagabend der Faschingsgemeinde mit Liebesentzug für den Fall, dass man ihr bei den Büttenreden allzu übel mitspielen würde. Torge Kublank als bissiger "Baron vom Ganterteich" und Hergen Schelling, der sich als "Schreiberling" gewissermaßen selbst spielte, nahmen darauf freilich nur bedingt Rücksicht und bedachten die seit drei Monaten amtierende Verwaltungschefin von der Bühne aus mit Hohn und Spott. Gerken-Klaas machte gute Miene zum närrischen Spiel - nicht ahnend, was Parodist Markus Weise als Hausmeister Achim Götz mit ihr noch vor hatte: Unter dem Jubel der annähernd 800 Büttenabend-Gäste brachte der Delmenhorster die Bürgermeisterin zum Singen. Das ungleiche Duo intonierte Abbas "Dancing Queen" und als Zugabe den "Holzmichel" der Randfichten.
Delme Report - 4. Februar 2007
"Feiern bis der Hausmeister kommt"
Toller Büttenabend in Ganderkesee
(...) Zu den absoluten Höhepunkten gehörten dabei wieder einmal die Auftritte des Parodisten Markus Weise, der im ersten Teil eine Überraschungseinlage als schrulliger Hausmeister hinlegte, dabei Prinzessin Insa I. einen Kuss abnötigte und Bürgermeisterin Alice Gerken-Klaas als "Dancing Queen" zum Duett zwang. Im zweiten Teil verzückte er dann in seiner Paraderolle als Brisco Schneider die Zuschauer. (...)
Weser Kurier - 4. Februar 2007
"Ganderkeseer feiern mit Hingabe und Ausdauer"
In der Faschingshochburg im Nordwesten gehen die tollen Tage mit den Büttenabenden jetzt in die heiße Phase
(...) Parodist Markus Weise, der auf dem Sprung zum Fernsehen ist, fällt als Brisko Schneider dem amtierenden Faschingsprinzen André I. um den Hals. (...)
Nordwest - Zeitung - 3. Februar 2007
"Hauptgewinner fliegt zur Lagunenstadt"
RATESPIEL Wer ist wer beim Ganderkeseer Fasching? - Coupon muss bis zum 19. Februar vorliegen
Nordwest - Zeitung - 3. Februar 2007
"Büttenabend-Splitter"
(...) "Vielen Dank für das Geräusch" Markus Weise alias Hausmeister Achim Göttsching nach einem Tusch
"Herr Kapellmeister, bitte einen Einlauf - Einmarsch" Markus Weise alias Brisko Schneider (...)
Nordwest - Zeitung - 3. Februar 2007
"Hausmeister Weise holt den Pümpel raus"
1. BÜTTENABEND Furioser Auftakt in voll besetzter Steinacker - Hall - Frauenkenner am Mikro
Mit Volldampf startete das Narrenvolk in die Büttenabend-Session. Ein neuer Star am Faschingshimmel: der pümpelschwingende Hausmeister Göttsching alias Markus Weise.
Von Karsten Kolloge
GANDERKESEE - Jetzt wissen wir´s. In der Herrentoilette des Ganderkeseer Schulzentrums liegt Damenunterwäsche herum. Aber wie gut, dass es einen gibt, der die delikate Sache in die Hand nimmt: Achim Göttsching. Der resolute Hausmeister mit den unegalen Zähnen, immer den Pümpel in der Hand, marschierte gestern Abend in die Steinacker-Festhalle - und brachte die Gäste beim ersten Büttenabend der Session 2007 zum Toben. Schon sein Pragmatismus überzeugte: "Früher konnte man mit einem Schlüpfer Autos putzen, heute reicht er noch für einen Fahrradständer." (...)
Nordwest - Zeitung - 3. Februar 2007
"Bürgermeisterin im Faschingsduett" (Titelseite)
Delmenhorster Kreisblatt - 3. Februar 2007
"Traumstart für Büttenabend-Reihe"
Rund 800 Gäste feiern in der Festhalle umjubelte Premiere
Nordwest - Zeitung - 2. Februar 2007
"Ein Programm zum Küssen"
BÜTTENABEND Insa I. und André I. freuen sich auf ihren heutigen Auftritt
GANDERKESEE/LD - André; I. hatte nicht den Hauch einer Chance: In Nullkommanix war Markus Weise alias Brisko Schneider mit seinen langen, lederbehosten Beinen über Ehrendamen und Prinzessin hinweggestolpert und drückte dem überrumpelten Faschingsprinzen einen dicken Schmatz auf die majestätischen Lippen. "Er macht sowas ja gerne", kommentierte André Jonker hinterher die Einlage bei der Büttenabend-Generalprobe am Mittwochabend - wohl wissend, dass ihm der Kontakt mit Weises Lippen wohl heute bei der Premiere und auch bei den weiteren Büttenabenden aufs Neue bevorstehen wird. "Prinzessin Insa hatte es viel schwerer", fand der Prinz, "als die von Markus geküsst wurde, hatte der sich extra schiefe Zähne in den Mund geschoben."
(...) dürften die Lacher auf ihrer Seite haben. Das lässt mit Sicherheit auch von Markus Weise sagen, der wieder in seiner Paraderolle als "Brisko Schneider" brilliert. (...)
Delmenhorster Kreisblatt - 2. Februar 2007
"Das lange Warten hat nun ein Ende"
Bütten-Premiere: Was tragen der Prinz und seine Prinzessin?
(...) zeigt Markus Weise sich ganz sexy in einer schwarzen Lederhose, bei der das Hinterteil ausgeschnitten ist, (...)
Delmenhorster Kurier - 27. Januar 2007
"Hallo, liebe Liebenden"
Parodist Markus Weise tritt gerne als Brisko Schneider und Inge Meysel auf
Von unserer Mitarbeiterin Simone Meißner
GANDERKESEE·DELMENHORST. Der Speichel sammelt sich unterm Gebiss. Ein Schlürfen, ein Klacken, dann sitzt es wieder. Inge Meysel lebt - im Zimmer von Markus Weise. Neben ihr auf dem blauen Schlafsofa nestelt Dieter Bohlen an seiner Goldkette, Helmut Kohl ("Doktor Helmut Kohl, bitte!") liest im Buch von Gerhard Schröder und Brisko Schneider überprüft seine Frisur. Die deutsche Prominenz fühlt sich wohl beim jungen Parodisten aus Delmenhorst. Ab Freitag bereichert Weise damit die Büttenabende beim Fasching.
"Ja nech? Is schon ´ne dolle Sache", raunt der Ex-Kanzler, als Markus Weise seine eigene Demo-DVD einlegt. Play: Inge Meysel kommentiert: "Am 26. Februar 2005 war unser Markus bei Frank Elstners ,Verstehen Sie Spaß?´. Der Junge wollte Witzbold der Nation werden." Die 2000 Zuschauer im Publikum und die Millionen vor dem Fernseher machten dem 23-jährigen Parodisten nichts aus. Am Ende wurde er Zweiter. "Natürlich bin ich vor jedem Auftritt nervös. Aufregung bedeutet Respekt vor dem Publikum", berichtet der Vize-Witzbold. Beim Ganderkeseer Fasching fängt seine Nervosität schon am Morgen an und vor Premieren am Niederdeutschen Theater in Delmenhorst läuft er als "Nervenwrack" auf und ab. An den Wänden hängen Fotos von Weise bei vergangenen Theaterauftritten. "Ick bün jo ok eerst siet güstern hier", lautete sein erster Bühnensatz, den er auch heute noch gern rezitiert, wenn mal etwas nicht klappt. Eigentlich unvorstellbar, wenn man sich im Zimmer des Studenten umguckt. Reinlichkeit und Akribie scheinen zu seinen Tugenden gehören. Jeder Ordner im Regal ist ordentlich beschriftet und nach Jahren sortiert: "Texte Niederdeutsches Theater", "Witze", "interessante Zeitungsartikel" und - "Holzingenieurwesen".
"Ich entwerfe auch Bühnenbilder. Ich nutze dabei meine Kenntnisse aus meinem Studium und meiner Tischlerlehre", berichtet der 23-Jährige, der jeden Morgen um 5 Uhr mit dem Zug nach Hannover fährt, um im nächsten Jahr den "Bachelor of Science in Technical Education" in Holztechnik mit Sozial- und Sonderpädagogik zu erhalten. Sein Zeitmanagement ist beeindruckend. Studium, Parodien und Theater sind aber noch nicht genug. "Ich spiele auch Saxofon, Gitarre, Ukulele und Querflöte", zählt das Multitalent auf. Saxofon spiele er zur Entspannung, Gitarre und Ukulele aus Spaß und Querflöte aus Liebe.
"Weil ich so viel unterwegs bin und meine Freundin im Delmenhorster Spielmanns- und Fanfarenzug spielt, habe ich im vergangenen Jahr Querflöte gelernt, damit ich öfter bei ihr sein kann", schwärmt Markus Weise. Eigentlich wollte er Trommel spielen, aber auf die Pauke hauen kann er ja beim Ganderkeseer Fasching. "Hallo, liebe Liebenden", Brisko Schneider lässt grüßen. Wenn dieser Satz in der Festhalle zu hören ist, stehen die Narren vor Begeisterung auf den Bänken. "Brisko und Inge sind meine Lieblinge", sagt Markus, der bereits vor acht Jahren mit den Parodien begann.
"Ich habe damals ,Sieben Tage, Sieben-Köpfe´ gesehen und mir gedacht, was mein Vorbild Jörg Knör kann, das kann ich auch", erinnert sich Weise. Den Parodisten hat er noch nie persönlich getroffen, dafür aber Bastian Pastewka, "Bastian meinte: ,Find´ ich gut, wenn du das mit Brisko weiter machst, dann brauch´ ich das nicht´." Weises Parodien kommen an. Vor vier Monaten stand Markus auf der berühmten Fensterbank im Kölner Waschsalon "Nightwash". Vielleicht klappt es bald auch mit einem Auftritt beim "Quatsch Comedy Club" oder einem anderen Format.
Delme Report - 21. Januar 2007
"Regieteam hatte Qual der Wahl"
Markus Weise gleich doppelt im Einsatz/ Noch Karten für alle Veranstaltungen erhältlich
Von Robert Lürssen
17 Programmpunkte, einige bekannte Figuren, alte Gesichter in neuen Rollen und ein Comeback nach 33 Jahren Bühnenabstinenz in Ganderkesee. Das sind die Rahmendaten für die Büttenabende des GGV.
GANDERKESEE. (...) Zumindest ein paar Einzelheiten verrät er dann doch: So wird Markus Weise gleich mit zwei Nummern vertreten sein. In welche Rollen der 23-Jährige schlüpfen wird, bleibt geheim. "Ich werde da anknüpfen, wo ich im vergangen Jahr aufgehört habe", orakelt der Student, der 2006 als Brisko Schneider für Furore sorgte. "Da gab es an drei von vier Abenden stehende Ovationen für mich", erinnert sich Weise. "Damit rechnet man nicht. Ich war geschockt und überwältigt." (...)
Delmenhorster Kurier - 20. Januar 2007
"Einige der Faschings-Knaller sind bekannt"
Feuerwerk der guten Laune wird am 2. Februar gezündet/ Neuling Siemer führt durchs Programm
Von unserer Mitarbeiterin Simone Meißner
GANDERKESEE. Ein Knistern liegt in der Luft. In 13 Tagen wird die Gemeinschaft Ganderkeseer Vereine die vielen Narren am Premierenabend begrüßen und das Feuerwerk der guten Laune in der Festhalle Am Steinacker kann hochgehen. Einige Knaller, die in diesem Jahr dabei sind, sind bereits bekannt, doch wie bunt das Programm am Ende sein wird, bleibt noch bis Freitag, 2. Februar, geheim. "Ich werde an das Programm von 2006 anknüpfen", kündigt Markus Weise an. Der junge Parodist aus Delmenhorst verspricht, dass in diesem Jahr noch "mehr zu sehen" sein wird. Einzelheiten dazu will der 23-jährige Student nicht verraten und lächelt verschmitzt. Die Freunde des Ganderkeseer Faschings kennen ihn seit vier Jahren. "Es sind unheimliche Emotionen, wenn der halbe Saal dir Standing Ovations gibt", schwärmt Weise, der mit seinen "Brisko Schneider"- oder "Inge Meysel"-Parodien schon den Saal zum Toben brachte." Solange ich auf der Bühne bin, herrscht Sitte und Anstand", scherzt der Faschingsneuling Martin Siemer. (...)
Delmenhorster Kreisblatt - 19. Januar 2007
"Alles live, aber vieles bleibt noch geheim"
GGV gewährt kleine Einblicke ins Büttenabend-Programm/ Rätselraten um Rolle von Markus Weise
Den "Bauern aus Twistringen" gibt es nur beim Faschingsstrauß zu sehen. Der Kartenverkauf läuft auf Hochtouren.
Von Torsten Heidemann
Ganderkesee. Zwei Wochen vor dem ersten Büttenabend lieben die Macher der GGV traditionell das Nebulöse. Da spricht der "Casting-Chef" Dirk Wieting Sätze wie: "Der Auftakt wird so sein, wie er noch nie gewesen ist" oder "Alle können sich auf eine große Überraschung freuen." Eines ist so kurz vor Beginn der 5. Ganderkeseer Jahreszeit klar: Keine klaren Antworten.
Wer tritt wann auf? Was singt das neue Duo "Sternraketen"? Und in welche Rolle schlüpft Publikumsliebling Markus Weise diesmal? Knüpft er an "Brisko Schneider" an oder tritt er sogar als "Mutter der Nation" auf? Originalton Dirk Wieting auf einer Pressekonferenz gestern Abend im Oldenburger Hof: "Ein bisschen Geheimhaltung müssen wir ja auch noch bewahren." Sicher sei so viel: Alle Aktiven treten zu Live-Musik auf - und Markus Weise sogar mehrfach.
Unter den Aktiven herrscht jetzt schon Bombenstimmung: So befeuert Markus Weise den neuen Moderator Martin Siemer mit dem Spruch: "Ein Moderator ist wie ein BH - völlig überflüssig, aber er hält alles zusammen." Siemer zeigt sich gelassen und spricht lieber von seinen ersten Eindrücken. "Unglaublich, was die 300 Aktiven unentgeltlich hier in Ganderkesee auf die Beine stellen." (...)
Delmenhorster Kurier - 19. Januar 2007
"Programm für die Büttenabende steht"
Regieteam gibt erste Akteure bekannt
Von unserem Redakteur Bernhard Komesker
GANDERKESEE. Die ersten Geheimnisse rund um die diesjährigen Büttenabende des Ganderkeseer Faschings sind gelüftet. Dirk Wieting vom Regieteam gab gestern bekannt, dass Markus Weise an den beiden ersten Februar-Wochenenden einen der Programmpunkte bestreiten wird. Er hatte zuletzt beim Faschingsauftakt als "Brisko Schneider" für Furore gesorgt. Ein Wiedersehen gibt es auch mit dem "Schreiberling" Hergen Schilling. Der Redakteur hatte 2006 seine Bühnenpremiere bestanden. Darüber hinaus werden Sina Ennenbach und Alex Moje als "Die Sternraketen" mit von der Partie sein - ebenfalls eine Erfolgsnummer vom jüngsten Elften Elften. Moderator Martin Siemer, Mitarbeiter des DELMENHORSTER KURIER, wird durch insgesamt 17 Programmpunkte führen. "Reden, Tanz und Gesang - es ist für alle etwas dabei", kündigte Dirk Wieting an.Er bedauere, dass Publikumsliebling Bernhard Jürgens aus Zeitgründen passen musste. Jürgens werde aber exklusiv beim Faschingsstrauß am Mittwoch, 7. Februar, seinen Auftritt haben. Hierfür sowie für den Kinderfasching am 4. Februar und die Büttenabende (2., 3., 9. und 10. Februar) seien noch ein paar Karten erhältlich, so Wieting.
Nordwest - Zeitung - 19. Januar 2007
"Faschingsdebüt für Sternraketen"
BÜTTENABENDE Vier Stunden Programm - Werner Nolte steigt wieder in die Bütt
Schon beim Casting für die Büttenabende habe er Tränen gelacht, bekannte Moderator Martin Siemer. 17 Beiträge bilden ein vierstündiges Programm.
Von Karsten Kolloge
GANDERKESEE - Markus Weise hatte gestern Abend alles Nötige dabei. Mal stopfte er sich Monsterzähne in den Mund und lächelte charmant zur Damenwelt, mal rückte er verzückt sein Faschingsmützchen zurecht, mal trieb er mit einem Pümpel seinen Spaß. Keine Frage: Die Ulknudel ist schon richtig in Fahrt für die Ereignisse, über die gestern Abend im Gasthaus Stolle informiert werden sollte: die Büttenabende 2007. (...)
300 Aktive gestalten das vierstündige Programm. Die "Rezeptur" ist bewährt: Musik, Tanz, Gesang, Büttenreden und Comedy sollen alle Sinne ansprechen und die Lachmuskulatur gehörig fordern. Als einer, der wieder mit dabei ist, stellte sich Parodist Markus Weise vor ("23, nicht verheiratet"). Er will "da anknüpfen, wo ich im letzten Jahr aufgehört habe", ließ er seine Zuhörer rätseln. (...)
Übrigens: Moderator Siemer bekam gestern schon vor seinem Büttenabend-Debüt sein Fett weg: Ein Moderator, so wusste Markus Weise, "ist wie ein BH. Völlig überflüssig, aber er hält alles zusammen."
Nordwest - Zeitung - 8. Januar 2007
"GGV sorgt für Lacher auf Helgoland"
BESUCH Ganderkeseer nehmen Markus Weise mit zu Karnevals-Freunden
GANDERKESEE/HELGOLAND/ING - Die Tabletten gegen Seekrankheit waren eingepackt, wurden dann aber doch nicht gebraucht: Die Überfahrt nach Helgoland verlief überraschend entspannt für die Delegation des Ganderkeseer Faschings, die am Sonnabendmorgen zum traditionellen Besuch der Karnevalsfreunde auf der Nordseeinsel aufgebrochen war. Es habe weniger Seegang als erwartet geherrscht, übermittelte Prinz André I. nach Ganderkesee.
Umso stürmischer ging es am Abend in der Helgoländer Nordseehalle zu, wo sich das kleine Karnevalistenvolk der Hochseeinsel stets am ersten Sonntag des neuen Jahres mit närrischen Freunden aus ganz Norddeutschland trifft. Das Besondere an diesem Abend: Die Gäste bringen das Programm mit. Und die GGV-Abordnung hatten einen echten Kracher dabei: Parodist Markus Weise gab seine Nummer von den Büttenabenden 2006 zum Besten. Spätestens, als der Delmenhorster sich vom Polizisten in Brisko Schneider verwandelte, war kein Halten mehr im Saal - Ganderkesees Fasching hatte sich als echter Exportschlager erwiesen.
Der Abend wurde lang, erst gegen 2.30 Uhr sei man "an die Burg" im Hotel "Insulaner" gekommen, berichtete Prinz André. Gestern ließen sich das Prinzenpaar, das mit Ehepartnern auf die Insel gefahren war, sowie Ehrendamen, GGV-Präsident Uwe Meyer und Fachdienstleiter Michael Kleinert von der Gemeindeverwaltung bei einer Insel-Umrundung den rauhen Nordseewind um die Nase wehen, ehe es um 16 Uhr mit der Fähre zurück ging ans Festland. Bis Donnerstag haben Prinzenpaar und Ehrendamen nun Ruhe - dann stehen die nächsten Besuche an.
Delmenhorster Kreisblatt - Faschingsfestzeitschrift 2007
"Von Inge Meysel bis Helmut Kohl"
Markus Weise möchte beim Büttenabend "stimmlich" wieder groß herauskommen
Der junge Parodist sucht nach einer Spielstätte für sein Solo-Programm.
Der junge Parodist kann problemlos von Inge Meysel zu Gerhard Schröder wechseln. Als Markus Weise zum ersten Mal Jörg Knörr zuhörte, wusste er "das kann ich auch". Der damals 17-jährige hatte allerdings schon in der Schule mit witzigen Kommentaren nicht nur Freunde schafft, spätestens als ihn seit Erdkundelehrer mit bor die Tür nahm und ihn verwarnte: "Die Witze in meinem Unterricht mache immer noch ich." Aber da imitierte der Realschüler schon rund zehn prominente Stimmen. Wie funktioniert das? "ich habe unter der Dusche stundenlang Bundestagsreden auf Phönix gesehen und einfach nachgesprochen."
Als Markus Weise, der junge Parodist, stellt sich der 21-jährige Tischler und Student für Holz-Ingenieurwesen auf seiner Homepage vor, der auf den kommenden Büttenabenden sein halbstündiges Programm wieder auf neun Minuten kürzen muss.
In der vergangen Session gab das Allroundtalent eine Kostprobe seines Könnens mit der Roy Black - Nummer "Schön ist es, endlich alt zu sein", die er von Inge Meysel und dem Papst singen ließ. Die "Mutter der Nation" gehört zu seinen stimmlichen Stärken, aber auch Helmut Kohl und Gerhard Schröder verleiht er seine Stimme.
Den Durchbruch schaffte der Delmenhorster Spaßvogel Ende der 90erJahre nach fingierten Anrufen beim Offenen Kanal ("Hallo hier ist Inge Meysel"), denen Einladungen zum Interview folgten. Anfragen aus dem Bekannten- und Freundeskreis führten zu einem halbstündigem Programm, das er "Inges Alltag" taufte.
Der Weg zum Ganderkeseer Fasching führte über das Delmenhorster Kreisblatt, in dem das Niederdeutsche Theater vor einigen Jahren um Nachwuchs warb. Weise schaute sich eine Probe an und beschloss dann, mit zu machen. Da beim NDT auch gefeiert wird, trat Weise bei einer Kohlfahrt als Parodist auf. Ensemble-Mitglied Dirk Wieting, der immer eine Nase für Büttentalente hat, roch Lunte und fragte den Youngster: "Willst Du beim Ganderkeseer Fasching mitmachen?" Bei Witte in Immer begann anschließend mit einer Brisco Schneider-Parodie die neue Karriere, die sich beim Niederdeutschen Theater fortsetzte.
"Der Ganderkeseer Fasching hat mir viele Auftritte bei Feten und Vereinsfeiern beschert", so Markus Weise, der für das nächste Jahr ein abendfüllendes Programm plant, dessen Premiere er gerne in Delmenhorst sähe. Die "Villa" oder das "Gloria" kann er sich als Bühne gut vorstellen. Zunächst möchte er allerdings die Besucher der Büttenabende wieder auf seine Seite bringen.
Das Interview führte Hans Bruhn
Kommentar von Weise (nicht in der Zeitung veröffentlicht):
Es gibt im Artikel einige Inhaltliche Fehler: Ich bin 23 Jahre alt und studiere seit WS 2005/06 "Bachelor of Science in Technical Education Holztechnik mit Sonder- und Sozialpädagogik". Im letzten Jahr habe ich den strippenden Polizisten auf die Bühne gebracht und keine Roy Black - Nummer. Diese habe ich auf den Büttenabenden 2004 geboten!