Presse 2006
Delmenhorster Kreisblatt - 13. November 2006
Turbulenter Auftakt bei Witte
Top Stimmung zum Faschingsstart/ Umjubelte Prinzenpaare/ Zugabe bei Brisko
(...) Kein Halten gab es dann mehr, als überraschend Markus Weise alias Brisko Schneider die Bühne betrat, um speziell Peter II. zu verabschieden. Als Folge war um 20.50 Uhr die erste Zugabe fällig. (...)
Delmenhorster Kurier - 13. November 2006
Faschingsfiener grassiert wieder
(...) Kracher des Abends war Überraschungsgast Markus Weise. Als Brisko Schneider tuntelte er über die Bühne, um sich von seinem
Lieblingsprinzen Peter II. mit einem dicken Kuss zu verabschieden. Auch Dirk Wieting bekam sein Fett weg: "Der Dirk ist nicht dick,
der hat nur die Beine zu weit hinten." Als Markus Weise sich verabschiedete und dem Publikum den Rücken zu kehrte, gab es kein Halten mehr.
War doch seine knallenge Lederhose im Gesäßbereich feinsäuberlich ausgeschnitten. "Wir woll´n den Popo seh´n" stimmten prompt die weiblichen Fans des Entertainers an. Nach dem Showprogramm war die Stimmung im Saal auf dem Siedepunkt und der Proklamation der neuen Majestäten stand nichts mehr im Wege.
Nordwest Zeitung - 13. November 2006
Alice lässt sich von Elend chauffieren
Fasching Furioser Saison-Auftakt im rappelvollen Saal
Ungewöhnliche Liebeserklärung an Exprinz
(...) Als Überraschungsgast schaute Markus Weise alias Brisko Schneider herein. Unter schallendem Gelächter machte er Ex-Prinz Peter Abel (Forellen-Abel) eine zärtliche Liebeserklärung: "Peter, ich will ´nen Fisch von dir." (...)
Delmenhorster Kurier - 3. Oktober 2006
Bundestagsdebatten als Comedy-Rohstoff
Markus Weise parodiert Berühmtheiten / Beim Fernseh-Casting mussten sich selbst Profis das Lachen verkneifen
Von unserer Mitarbeiterin
Ute Winsemann
DELMENHORST. Die Live-Übertragung einer Bundestagsdebatte im Fernsehen ist nicht gerade das, was die meisten Menschen mit dem Stichwort "Unterhaltung" verbinden. Markus Weise schon. Allerdings nicht direkt. Denn die Debatten sind sozusagen nur der Rohstoff. Aus ihnen wie auch aus Interviews, Reden, Shows und Filmen entsteht erst die eigentliche Unterhaltung: Parodien. Mit denen hat er sich gerade in der vergangenen Woche wieder einem ausgesprochen humorerfahrenen Publikum vorgestellt. Weise war bei "Nightwash" eingeladen. Die Comedy-Show, der ein echter Kölner Waschsalon als Kulisse dient, wird regelmäßig im WDR-Fernsehen übertragen. An dem Abend, als Weise seinen Auftritt hatte, wurde zwar nicht aufgezeichnet. Aber immerhin moderierte genau wie auf der Mattscheibe Klaus-Jürgen "Knacki" Deuser.In der Show bekamen nicht nur die parodierten Stars ihr Fett weg, sondern auch Weise selbst. Jedem der Beteiligten habe der Comedy-Experte hinter der Bühne, sprich im Wartungsraum für die Waschmaschinen, ein paar Worte zum Auftritt gesagt, freute sich der 23-jährige über das professionelle Interesse.
Auch wenn die Wort selbst bei ihm nicht gerade euphorisch ausfielen. Deuser habe nämlich erklärt, Parodien erstens ohnehin nicht komisch zu finden und zweitens eine von Weises Lieblingsfiguren, "Brisko Schneider", der wiederum eine Erfindung des Comedians Bastian Pastewka ist, erst recht nicht zu mögen. Aber immerhin habe Deuser lobend bemerkt, dass Weise offensichtlich kein Anfänger auf seinem Terrain sei. Und er gab ihm den Tipp, wenn schon, dann ausschließlich mit Parodien zu arbeiten und etwa Inge Meysel direkt auf Gerhard Schröder treffen zu lassen.
Das konnte Weise gleich am nächsten Tag ausprobieren. Da war er schon wieder in Köln. Diesmal sogar vor laufenden Kameras. Auch diesen Auftritt wird kein Fernsehpublikum zu sehen bekommen. Denn die Produktionsfirma machte nur Aufnahmen im Rahmen eines Castings für die Sendung "Switch", die demnächst auf ProSieben neu aufgelegt werden soll. Da rechnet sich Weise vergleichsweise gute Chancen aus. Erstens gehe es dabei nicht um Comedy allgemein, sondern nur um Parodien. Zweitens gehöre er genau zur erwünschten Altersgruppe 20 bis 30 Jahre. Und drittens hätten sich selbst die beiden Mitarbeiter der Firma doch "arg zusammenreißen" müssen, um nicht laut loszulachen. "Hand vor´m Mund und so" - das habe er bei den diversen Castings, die er schon mitgemacht hat, bisher noch nicht erlebt.
Dass die Witze, die er seinen berühmten Opfern in den Mund legt und mit deren Stimme, Mimik und Gestik anreichert, grundsätzlich beim Publikum ankommen, dagegen schon. Auf Geburtstagen, Hochzeiten, Firmenfeiern, Erntefesten und gelegentlich auch auf Großveranstaltungen wie dem Ganderkeseer Fasching. Durchschnittlich findet sich pro Woche mindestens ein Auftritt in Weises Terminkalender. Den füllen ansonsten Vorlesungen, Seminare und Übungen, denn der gelernte Tischler studiert mittlerweile, um Lehrer an einer Berufsschule zu werden. Was zwischendurch noch an Zeit bleibt, investiert er außerdem in sein Engagement beim Niederdeutschen Theater Delmenhorst und neuerdings auch beim Spielmanns- und Fanfarenzug. Wenn sich dann immer noch eine freie Stunde findet, sitzt er vor dem Fernseher. Und studiert seine nächsten Opfer.
Delme Report - 20. September 2006
Acht wichtige Minuten für die Comedy-Karriere
Markus Weise tritt bei "Nightwash" auf
Bei der Comedy-Show "Nightwash" in einem Kölner Waschsalon traten schon Stars wie Mario Barth oder Ausbilder Schmidt auf. Am 27. September ist dort der Delmenhorster Parodist Markus Weise zu Gast.
Weise bleiben exakt acht Minuten, um das Publikum von seiner Kunst zu überzeugen. "Das ist sogar noch eine Minute weniger, als beim Fasching in Ganderkesee", sagt er. Auftreten wird er mit Ausschnitten aus seinem aktuellen Programm "Geisterbahn", das unter anderem Parodien auf Inge Meysel oder Brisko Schneider enthält. Der Papst jedoch bleibt an diesem Abend außen vor. "Gerade bei meinem ersten Auftritt im Kölner Raum will ich es mir mit den Menschen dort nicht verscherzen", nimmt Weise Rücksicht auf die katholisch geprägte Umgebung.
Eine Fernsehaufzeichnung findet an diesem Abend allerdings nicht statt. "Im ersten Augenblick war ich darüber ein wenig enttäuscht", so Weise. Aber auch so sei der Auftritt eine echte Herausforderung. Häufig würden bei "nightwash" Talentscouts im Publikum sitzen, die der Karriere einen entscheidenden Schub geben könnten. "Und wenn man dort Erfolg hat" sagt der Parodist, "darf man zur TV-Aufzeichnung auch noch einmal wiederkommen."
Ein abendfüllendes Programm mit dem Titel "Geisterbahn" ist zurzeit in Vorbereitung. Wenn alles gut geht, soll es im Frühjahr 2007 Premiere haben. (job)
Nordwest Zeitung - 3. Juli 2006
Weise macht Lichthof zur Geisterbahn
Der Parodist hatte die Lacher auf seiner Seite. Der Landrat spielte mit.
GANDERKESEE/KK - Im Ganderkeseer Fasching ist sein Name Programm. Wenn Markus Weise die Büttenabend-Bühne betritt und Udo Lindenberg oder Altkanzler Schröder parodiert, dann ist der Saal aus dem Häuschen. Das war gestern ähnlich: Kaum hatte der Delmenhorster ("ich freue mich, dass ich hier Asyl bekommen habe") das Mikro in der Hand, da ging das Lachen los.
Weise nahm die Gäste mit auf ein "Volksfest". Da wurde der Rathaus-Lichthof unversehens zur "Geisterbahn". Der Part des Zuschauer: Sie waren für die Geräusche des Wagens zuständig. Weise: "Da machen Sie uuu, aaa." Auch Landrat Frank Eger sah sich plötzlich eingebunden: Beim "Babysitter-Boogie" hatte er - ausstaffiert mit weißer Säuglings-Mütze - ein Blubber-Geräusch zu imitieren. Wie verlautet, war für diesen Part zunächst der Bürgermeister vorgesehen. Doch Gerold Sprung hatte im Vorfeld von Weises Absicht erfahren und abgewunken: Er habe eine solche Mütze schon bei zwei Sketchen aufsetzen müssen. Jetzt solle mal ein anderer "seinen Kopf herhalten".
Nordwest Zeitung - 1. Juli 2006
Der Gemeinde ein Gesicht geben
(...) NWZ präsentiert: (...) Dass auch gelacht werden wird, garantiert der Parodist Markus Weise, dessen Shows bestens bekannt sind vom Ganderkeseer Fasching.
Wümme Zeitung - 15. März 2006
Urkunden und Medaillen für die Meister
(...) Eine heitere Auflockerung erfuhr die angenehme Atmosphäre durch den Parodisten Markus Weise. In zwei Auftritten nahm er die Anwesenden mit auf eine Geisterbahnfahrt durch die deutschen Lande. Dabei imitierte er mit witztigen und musikalischen Beiträgen Franz Beckenbauer, Marcel Reich - Ranicki, Inge Meysel, Gerhard Schröder, Helmut Kohl, Udo Lindenberg und Dieter Bohlen. Beifall erhielt auch der Vorsitzende Jürgen Schriefer, der zusammen mit dem Künstler den Babysitter - Song von Ralf Bendix darbot.
Delmenhorster Kreisblatt - 27. Februar 2006
Vom Rhein an den Ring: Alaaf Ganderkesee! - Fasching aus der Sicht eines Kölner Jeck
Achimer Kreisblatt - 27. Februar 2006
Blamagen, BHs und Ballett
Na, dass man sich als Bürgermeister sowas bieten lassen muss: Da kommt so ein Grünschnabel wie Markus Weise zum ersten Mal beim Bierdener Karneval auf die Bühne, bittet Christoph Rippich zu sich hoch - und blamiert ihn bis auf die Knochen. Der Bürgermeister aber nimmt es mit Humor und tut wie ihm befohlen: Mit Babykappe auf dem Kopf begleitet er Weises Lieder mit Kleinkindergebrabbel...
Keine Frage: Die schräge Nummer gehörte zu den Höhepunkten der 50. Bierdener Prunksitzung am Samstagabend im Gasthaus Meyer, das Publikum war spätestens jetzt völlig aus dem Häuschen. (...) "Wir sind hier doch nicht im Rathaus", blaffte Comedian Markus Weise den Bürgermeister an, als der statt des geforderten Babybrabbelns "Bla, bla, bla" antwortete. (...)
Glänzende Parodien vor allem von Inge Meysel hatte der erstmals verpflichtete Stimmenimitator Weise geboten, bis er sich schließlich Christoph Rippich als Opfer ausguckte und dem etwas angewidert das Gesicht verziehenden Bürgermeister zum Abschied auch noch einen dicken Kuss auf die Wange schmatzte. Kein Wunder, dass bei einem so faszinierenden und vergnüglichen Programm die "Zugabe"-Rufe immer wiederaufbrandeten. (...)
Delmenhorster Kreisblatt - 27. Februar 2006
("Fasching um den Ring 2006"- Sonderbeilage) Ein Traum hat sich erfüllt
(...) Das ist für Markus Weise kein Problem, denn der Parodist, der vor allem mit seiner Brisko Schneider - Nummer bei den Büttenabenden den Festsaal zum Kochen brachte, ist ein viel gefragter Mann. Zwar mischte er sich am Rand des Umzugs in Polizeiuniform unter die Narren, doch überall hieß es nur: "Hey, guck mal, da ist Brisko Schneider!" Auch Weise hat die Stimmung sichtlich genossen, besser noch: da wo er auftauchte, kräftig angeheizt.
Nordwest - Zeitung - 26. Februar 2006
Wikinger und Wachtmeister feiern sich warm
Als die Polizei kam, ging die Post ab. Kaum hatte sich "Wachtmeister" Markus Weise, wie immer den Schalk im Nacken, mit Megaphon an die Zuschauer am Ring gewandt, da wurde der Straßenrand zum Chor. "Viva Colonia" dröhnte es, nicht sonderlich schön, aber laut. (...)
Kreisblatt am Sonntag - 26. Februar 2006
Nimm´s wie es ist, bleib Optimist - Faschingsumzugsonderbeilage
Delme Report - 22. Februar 2006
Nachwuchs für die rot-blaue Garde
Parodist Markus Weise war nicht nur der "Abräumer" der diesjährigen Büttenabende, sondern auch abseits der Bühne für jeden Spaß zu haben. Am Freitag tauschte er sein Polizei-Outfit kurzerhand mit der Garde-Uniform von Stefanie aus der rot-blauen Garde. Anschließend tanzte er mit Landrat Frank Eger Walzer im Saal. Die Damen - Schritte bereiteten ihm jedenfalls keine erkennbaren Probleme... (job)
Delme Report - 22. Februar 2006
Ein berauschendes Gefühl - Der junge Parodist Markus Weise hat den Büttenabend-Zuschauern mächtig eingeheizt
Von André Nonnenkamp
Markus Weise hat in Ganderkesee wieder für extra super Stimmung gesorgt. Am finalen Faschingsumzug nimmt der junge Parodist natürlich auch teil.
Delme Report: Markus, wie bereitest Du Dich eigentlich auf die Büttenabende vor und bist Du noch aufgeregt?
Markus Weise: Ich bin sehr aufgeregt. Das Lampenfieber steigt von Stunde zu Stunde. Und zwei Stunden vor dem Auftritt, renne ich nur noch wirr herum. Aber ich mache mir Gedanken zu bestimmten Themen und erarbeite mir daraus meine Witze. Das klappt dann schon. In Ganderkesee bin ich dieses Jahr lieber aufgetreten, als damals bei Verstehen Sie Spaß? Die Zuschauer hier waren einfach überwältigend.
Und dass Deine Witze ankommen werden, ist Dir schon vorher klar?
Letztes Jahr war es schon sehr schön und erfolgreich für mich bei den Büttenabend. Aber diese Jahr war es einfach nur toll, wie die Leute - beispielsweise auf Brisko Schneider, der zieht immer - reagiert haben. Das war wirklich unglaublich.
Was planst Du denn jetzt genau für die Zukunft?
Ich hatte nach meinem Fernsehauftritt bei Frank Elstner mal darüber nachgedacht, mich bei Star Search zu bewerben. Aber wer hat schon Interesse daran, vorab einen 12 Seiten-Vertrag zu unterschreiben. Also lasse ich mich mal überraschen und schaue, was die Zukunft bringen wird.
Was gefällt Dir besonders daran, wenn Du auf der Bühne stehst?
Am schönsten ist es, wenn man auf der Bühne steht, nichts sagt und bemerkt, wie die Zuschauer gespannt zuhören. Das ist ein berauschend tolles Gefühl.
Zur Person
Markus Weise ist 22 Jahre alt und studiert in Hannover mit dem Ziel Berufsschullehramt. Nebenbei ist er Mitglied des Niederdeutschen Theaters.
Nordwest - Zeitung - 20. Februar 2006
Heimbewohner lassen sich anstecken
(...) Markus Weise als Polizist, der in Ganderkesee allerhand Berühmtheiten aus dem Verkehr zieht, (...)
Nordwest - Zeitung - 20. Februar 2006
Neue schlagen voll ein
(...) Auch wenn Wieting keinen persönlichern Favoriten hatte (oder ihn nicht nennen wollte), hob er doch einige Aktive heraus: "Wenn bei Markus Weise 800 Menschen aufstehen und jubeln, ist das schon ein Highlight." (...)
Delmenhorster Kreisblatt - 20. Februar 2006
Jetzt kann der Umzug kommen
(...) Und Publikumsliebling Markus Weise, der wieder einmal in viele prominente Rollen geschlüpft ist, ging bei seinem Strip noch ein Stückchen weiter als an den drei Abenden zuvor. Nur ein mit Herzen versehenes Stückchen Stoff, in den Farben des Prinzengewandes, verhüllte schließlich sein letztes Geheimnis. (...)
Delmenhorster Kreisblatt - 24. Februar 2006 und Kreisblatt am Sonntag - 19. Februar 2006
Publikum ist restlos begeistert
(...) Das ist auch nicht schwer, wenn etwa Parodist Markus Weise in einer brüllend komischen Parodie als TV-Moderator Brisco Schneider brilliert (...)
Kreisblatt am Sonntag - 19. Februar 2006
"Büttenabende hatten es in sich"
(...) Stargast Markus Weise trat wieder mit seiner komischen Nummer als Polizist auf. (...)
Nordwest - Zeitung - 13. Februar 2006
"Die Atmosphäre ist absolut super"
(...) Am besten fand das Paar den Schreiberling und den Polizisten - "der hätte ruhig noch ein bisschen weiter strippen können", so Edith van Dölen. (...)
Nordwest - Zeitung - 13. Februar 2006
Jecken stürmen das Ganderkeseer Rathaus
(...) Lob für Bookhorn Allstars und Markus Weise (...)
(...) Am Ende einer langen Nacht, so sagte Rolf Janke gestern, seien alle Gäste begeistert gewesen. "Absolut top", sei das Programm. Akteure wie zum Beispiel Markus Weise oder die Bookhorn Allstars würden auch in Köln jeden Saal zum Kochen bringen.
Nordwest - Zeitung - 13. Februar 2006
Die Atmosphäre ist absolut super
(...) Am besten fand das Paar den Schreiberling und den Polizisten - "der hätte ruhig noch ein bisschen weiter strippen können", so Edith van Dölen. (...)
Kreisblatt am Sonntag - 12. Februar 2006
Büttenabend - Premiere begeistert mit Witz, Show, Musik und Tanz
(...) Es dauerte nicht lange, bis die Halle zum ersten Mal kochte, und die tolle Stimmung sollte sich über den ganzen Abend hinweg halten. Das ist aber auch nicht schwer, wenn etwa Markus Weise in einer brüllend komischen Parodie als tuckiger TV- Moderator Brisko Schneider brilliert oder die (...)
Delme Report - 12. Februar 2006
Und wie immer hoch mit den Beinen
(...) Ebenso für jubelnde Begeisterung sorgte Markus Weise alias Brisko Schneider. Ob als Polizist verkleidet oder als erzählender schwuler Moderator, der als Baum verkleidet Schwierigkeiten mit Eichhörnchen bekommt, begeistert er seine Zuschauer. (...)
Delmenhorster Kreisblatt - 11. Februar 2006
Warum Trübsinn keine Chance hat
(...) Markus Weise aber war sofort der Liebling des Publikums, erst als Polizist, der Heinz Rühmann und anderen Berühmtheiten seine Stimme schenkte, und dann, als er sich wie ein richtiger Stripper aus der Polizeiuniform geschält hatte, als schwuler Brisko Schneider.
Und als jeder dachte Weises Auftritt sei beendet, fiel er zum größten vergnügen des Publikums - schwulenmäßig - auch noch über Moderator Gerrit Meyer her. Zum Schluss hatte noch Franz Beckenbauer alias Weise das Wort, der fest davon überzeugt ist, dass Deutschland Weltmeister wird: "Unsere Schiris schaffen das schon." (...)
Nordwest - Zeitung - 11. Februar 2006
Bei Baum Brisko bebt der Saal
(...) und spätestens bei Markus Weise alias Brisko Schneider war der Saal aus dem Häuschen. Urkomisch war, wie der verschämt an der Hose zupfende Parodist einen Baum spielte - und sich mit knabbernden Eichhörnchen auseinander setzte. (...)
Delmenhorster Kurier - 10. Februar 2006
Schlag auf Schlag Narreteien und Showeinlagen
(...) Wenn Markus Weise in die Bütt geht, sind Peter Maffay, Heinz Rühmann und Inge Meysel nicht weit. Ihnen allen verleiht Wachtmeister Weise seine Stimme, bevor er sich entblättert, um als Brisco Schneider wieder aufzutauchen und den Ganderkeseer Fasching musikalisch zu huldigen. "Ich will keine Schokolade, ich will lieber einen Prinz...", singt Brisco Schneider, was sich nach den Auftritten der Rock´n Roller aus Deichhorst (...)
Nordwest - Zeitung - 10. Februar 2006
Narren-Prinz feilt noch an der Etikette
(...) Köstlich auch Parodist Markus Weise. Er schlüpft diesmal in die Rolle eines Polizisten, der bei einer Verkehrskontrolle auf einen recht empörten Heinz Rühmann trifft: "Haben Sie Rest - Alkohol?" - "Nun hören Sie aber auf mit der Bettelei."
Delmenhorster Kreisblatt - 10. Februar 2006
Vor Rocknummer fliegen die Röcke
(...) Markus Weise, der mit seiner Stimme wieder allerhand Kunststücke anstellt; (...)
Delmenhorster Kreisblatt - 9. Februar 2006
Narrenshow flott, frech und sexy
(...) Ebenfalls wieder dabei ist Markus Weise, dem als Polizisten eine Reihe von Prominenten begegnet, deren Stimme er imitiert. Aber richtig gut wird er dann als Brisko Schneider: "Hallo liebe Liebenden". (...)
Ganderkeseer Faschingsfestzeitschrift 2006
Nordwest - Zeitung - 25. Januar 2006
Papst lebt fort in der Parodie
BÜTTENABEND Markus Weise macht am liebsten Inge Meysel nach
Der Student aus Delmenhorst ist seit 2004 bei den Büttenabenden dabei. Er ist auf vielen Bühnen zu Hause und hatte auch schon einen Auftritt bei Frank Elstner in der ARD.
Von Hergen Schelling
GANDERKESEE - Schuld war irgendwie auch der Erdkundelehrer. Als der nämlich dem damaligen Realschüler Markus Weise unmissverständlich klarmachte: "In meinem Unterricht mach´ ich die Witze selbst", stand für den Jugendlichen fest: "Dann mach´ ich meine eben woanders."
Das tut der heute 22-Jährige seit fünf Jahren mit wachsendem Erfolg - auf Familienfeiern, auf Kleinkunstbühnen, sogar schon im Fernsehen. Und natürlich beim Büttenabend in Ganderkesee, wo der Parodist aus Delmenhorst seit 2004 zum festen Inventar gehört.
Auf die Einstufung als "Parodist" legt Weise Wert. Er ist kein Witzeerzähler, obwohl er als solcher im vergangenen Jahr in der ARD-Show "Verstehen Sie Spaß" seinen großen Auftritt hatte. "Da wurden die Witze aber von den Fernseh-Machern ausgesucht, das war nichts für mich", hat der Delmenhorster weniger gute Erinnerungen an die Show. Und Frank Elstner sei mit ihm auch ziemlich humorlos umgegangen.
Nein, nicht der Witz als solcher, sondern die Verbindung von Pointe und Parodie ist Weises Metier. Und Inge Meysel seine Lieblingsfigur: "Die kommt immer an, bei Alt und Jung", weiß er. Noch mehr freilich bei den Älteren, während das jüngere Publikum vor allem auf Brisko Schneider steht. Die Kunstfigur des verklemmt-freizügigen Fernsehmoderators ("Liebe Liebende"), erfunden von Komiker Bastian Pastewka, ist zwar vom TV-Bildschirm längst verschwunden, aber wenn Markus Weise als "Brisko" mit den Augen rollt, wissen alle sofort, wer gemeint ist. Das liegt vor allem an Weises parodistischem Talent: In Stimme, Gestik, Mimik und Körperhaltung kommen seine Figuren den realen Vorbildern sehr nahe.
Allerdings funktioniert das nicht immer: "Ich kann nicht jeden parodieren", räumt Weise ein. An Heinz Schenk und Thomas Gottschalk zum Beispiel hat er sich die Zähne ausgebissen. Und aktuell ist Angela Merkel eine schwierige Herausforderung. "Der Dialekt und die relativ hohe Stimme machen Probleme", sagt Weise. "Mit Merkel warte ich erstmal ab".
Langfristig kommt er an ihr wohl nicht vorbei, schließlich hat er sich schon Helmut Kohl und Gerhard Schröder erarbeiten müssen. "Schröder war am Anfang auch schwer", erinnert sich der Delmenhorster. Viel leichter fiel ihm Johannes-Paul II. - mit dem neuen Papst indes kann Weise noch nichts anfangen. "Der ist nicht wirklich witzig." Aber lebendig, im Gegensatz zu seinem Vorgänger.
Für die Parodie ist der alte Papst indes noch nicht gestorben, meint Weise. "Mit Inge Meysel hab´ ich ja auch immer noch Erfolg". Die schauspielernde "Mutter der Nation" war seine große Nummer beim Büttenabend 2004 - und starb noch im gleichen Jahr. Johannes-Paul II. wurde 2005 in Ganderkesee ein Lacherfolg - wenige Wochen später war er tot. "Ich habe ernsthaft überlegt", gesteht Weise, "wen ich 2006 ins Programm nehme - und wen ich lieber rauslasse."
Zwischen seinen Auftritten als Parodist, für die er meistens an den Wochenenden unterwegs ist, studiert Markus Weise in Hannover Holztechnik. Später will er damit Berufsschulllehrer werden - falls es nichts wird mit der Karriere in der Unterhaltungsbranche. "Wenn´s passiert, ist es schön", sagt Weise, "aber ich lege es nicht auf Biegen und Brechen darauf an." Dann also Berufsschule. Dort könnte er endlich im Unterricht selber die Witze machen.