Presse 2005
Delme Report - 24. April 2005
"Der Singsang ist ähnlich..."
Parodist Markus Weise über die Umstellung von Johannes Paul II. zu Benedikt XVI.
Von Nicole Baumann
Johannes Paul II. weilt jetzt im Himmel, Papst Benedikt XVI. hält nun seine schützenden Hände über die Menschen. Fazit: Wir müssen umdenken - die Parodisten übrigens auch.
Starke Charaktere müssen stets mit Kritik rechnen. Auch dann, wenn sie nicht unbedingt böse gemeint ist. Und auch der alternde Johannes Paul II. - vielen als "Polen - Paule" bekannt, musste viel über sich ergehen lassen. Doch jetzt, wo der weltbewegende Gottesmann nicht mehr unter uns weilt, muss umgedacht werden. Auch in der Comedy - Szene...
"Ich habe schon geübt", erklärt der Delmenhorster Parodist Markus Weise. "Komisch ist jedoch, dass sich der neue Papst fast genauso anhört, wie der alte." Und so vermutet er, dass der Hall und das Echo, welche seine Papst - Parodien stets begleiten, die Männer Gottes ähnlich anhören lassen. "Das muss irgendwie der kirchliche Singsang in den Stimmen sein."
Dennoch sein etwas Interessantes am Ton des Bendediktus. "Irgendwie ist die Stimme rau, aber genaue Studien muss ich noch machen", lacht der Delmenhorster. Außerdem müsse sich erst einmal herauskristallisieren, ob Bendedikt XVI. überhaupt eine Kultfigur werde.
Aus diesem Grund können sich die Freunde der Parodie erst einmal auf ein etwas skurriles Wiedersehen mit verstorbenem "Kult" freuen. Denn das neue Programm des hiesigen Parodisten nennt sich "Geisterbahn". "Darin werden wir sie alle wiedertreffen", verspricht Markus Weise. Das sei zwar etwas makaber, aber bestimmt lustig. "Wobei ich schon etwas Angst davor habe. Immerhin sind sowohl Schauspielerin Inge Meysel als auch Papst Johannes Paul II. ein Jahr, nachdem ich sie in mein Programm aufgenommen habe, verstorben." Das gäbe schon zu denken.
Weitere Informationen zum neuen Programm "Geisterbahn" sind unter der Rufnummer 0178 / 406 19 18 zu erfragen oder im Internet unter www.parodien.de abrufbar.
Deldorado - April 2005
Delmenhorster bei "Verstehen Sie Spaß?" - Markus, der Witzbold
Markus Weise gehörte zu den drei Witzbolden, die bei "Verstehen Sie Spaß?" ihr Können präsentieren durften. Ein großer Auftritt, wenn auch Frank Elstners Team nicht in jeder Hinsicht Spaß verstand.
Im Dezember hat sich Markus Weise bei der TV - Sendung "Verstehen Sie Spaß?" als "Witzbold der Nation" beworben. Während der Büttenabende in Ganderkesee bekam der Delmenhorster einen Anruf mit der Aufforderung, einen kleinen Videofilm und einen schriftlichen Witz einzusenden. "Da habe ich natürlich ein band von meiner Büttenrede losgeschickt", erzählt Weise stolz. "Schon kurze Zeit später erhielt ich den Termin für ein Casting am 13. Februar in Baden Baden". Und gleich darauf die Bestätigung seines Auftritts am 26. Februar in Friedrichshafen am Bodensee, ICE-Fahrtkosten, Hotel und Essen inklusive.
Nach der Generalprobe hatte Weise noch genügend Zeit, sich die Stadt anzuschauen. "Aber man ist innerlich so angespannt, dass man für Sehenswürdigkeiten keinen Blick hat." Nachmittags im Hotel noch etwas schlafen war auch nicht sein Ding, und so wartete er ungeduldig, bis um 18 Uhr der Fahrer kam. Dann ging es los. Zu seiner Enttäuschung durfte er keine Parodien anbringen, da dieses, wie man ihm sagte, einen Vorteil gegenüber seinen Mitbewerbern bedeuten würde. Wer allerdings die Sendung gesehen hat, dem dürfte aufgefallen sein, dass er sich nicht 100prozentig an diese Vorgabe gehalten hat.
Nach so einer Show gibt´s bekanntlich die Aftershow-Party. "Hier ist baer ganz klar zu erkennen, wer da unter sich bleiben will", so Weise. "Dennoch war es ein Riesenspaß und ein tolles Erlebnis für mich."
Delmenhorster Zeitung - 25. März 2005
Als der Delmenhorster Markus Weise unlängst als "Witzbold der Nation" in der Fernsehsendung "Verstehen Sie Spaß?" auftrat, traf er natürlich auch auf andere Prominente. Dazu gehörte die kleine Joy, deren "Schni-Schna-Schanppi" inzwischen gehörig auf den Senkel geht. Daher ist auch zu vermuten, dass dem lieben Markus das Zusammentreffen mit Yvonne Catterfeld wesentlich besser zugesagt hat.
Delme Report - 2. März 2005
Ein Scherzkeks zieht Resümee
Delmenhorsts Parodist Markus weise über seinen Besuch bei "Verstehen Sie Spaß?"
Von Nicole Baumann
Markus Weise ist zweiter Witzbold der Nation geworden. Dennoch: Bei "Verstehen Sie Spaß?" hat sich der Delmenhorster Parodist in die Herzen der Zuschauer gescherzt.
"Meine Garderobe lag direkt neben der von Yvonne Catterfeld", erzählt Markus Weise begeistert. "Okay, sie war zwar nicht drin, weil sie direkt zum Auftritt kam, aber egal..." - Nun ist der Parodist wieder zu Hause. In Delmenhorst. Zwar erhielt er bei "Verstehen Sie Spaß?" in Friedrichshafen nur den zweiten Platz beim Wettbewerb "Witzbold der Nation", aber dennoch konnte unser "Scherzkeks" jede Menge Eindrücke aus der großen weiten Fernsehwelt mit nach Hause bringen. Und: Der Teppich im Gang vor seinem Hotelzimmer schien sehr belastbar gewesen zu sein...
"Die Generalprobe war aufregender als die Live-Sendung", lacht Markus Weise. "Als Frank Elstner meinen Namen gesagt hat, bin ich auf die Bühne gestürmt, habe ihm während eines Kurzinterviews zu meiner Person eine kleine lustige Kostprobe der Inge Meisel - Parodie gegeben, ihm an der Krawatte gezogen und anschließend meinen ersten Witz erzählt. Bei der Live – Sendung war das nicht mehr möglich. Frank Elstner hat sich nicht mal richtig mit mir unterhalten." Das sei sehr schade gewesen.
Etwas traurig war Markus Weise auch über das Vorgehen des Kölner - Profi - Büttenredner Peter Kolb. "Vor der Sendung hat man mir gesagt, dass ich keine Parodien machen und nur einen Witz erzählen dürfte, Peter Kolb hat im ersten Durchgang gleich zwei erzählt", so Markus Weise. Das sei schon ärgerlich gewesen.
Trotzdem habe er in Friedrichshafen nur positive Resonanz erhalten: "Eine Zuschauerin meinte nach der Sendung, ich wäre der Witzbold der herzen gewesen, weil ich so sympathisch gewirkt habe und eine Backround Sängerin von Yvonne Catterfeld fand meine Zahnlücke so süß", freut sich Markus Weise. Auch in Sachen Autogramme hatte der Delmenhorster nach der Show alle Hände voll zu tun. "Außerdem habe ich über meine Homepage so viele positive E-Mails und SMS von Personen bekommen, die ich gar nicht kenne. "Das alles war einfach sensationell. Der Sieg wäre da wirklich nur ein Nebeneffekt gewesen..."
Delmenhorster Kreisblatt - 28. Februar 2005
6,5 Millionen sehen Weise im TV witzeln
Friedrichshafen/ Delmenhorst/ JTS - Der Delmenhorster Komiker Markus Weise ist im Rahmen der ARD - Fernsehshow "Verstehen Sie Spaß?" beim Wettbewerb "Witzbold der Nation" auf Rang zwei gekommen. Weise konnte am Samstag sein besonderes Talent, die Stimmen-Imitationen, den 6,5 Millionen TV-Zuschauern nicht präsentieren. "Mir wurde gesagt, das wäre ein zu großer Vorteil gegenüber den anderen Teilnehmern", berichtete Weise, der seine beiden Witze also "normal" vortragen musste. "Dennoch ein tolles Erlebnis", so der Delmenhorster.
Nordwest Zeitung - 28. Februar 2005
Großer Auftritt vor Millionen-Publikum
Fernsehen Markus Weise aus Delmenhorst bekommt bei "Verstehen Sie Spaß?" viel Applaus
Der 21- Jährige genoss aus das "Drumherum". Seine Garderobe lag genau neben der von Sängern Yvonne Catterfeld.
Von Alexander Schmolke
Delmenhorst- Ganz große Bühne für einen jungen Delmenhorster: mehr als 2000 Zuschauer in der Messehalle von Friedrichshafen und knapp sieben Millionen vor dem Fernseher verfolgten am Sonnabend den Auftritt von Markus Weise in der ARD-Sendung "Verstehen Sie Spaß?"
Wie die NWZ berichtete, bewarb sich der 21-Jährige dort um den Titel "Witzbold der Nation", scheiterte jedoch knapp und landete auf Platz zwei. "Nicht schlimm", versicherte Weise nach der Show. "Hier dabei gewesen zu sein, ist schon sensationell."
Weise gab zwei Witze zum Besten, die von einer Bar und Udo Lindenberg sowie einem alten Indianer-Medizinmann und dem ARD - Wetterexperten Jörg Kachelmann handelten. Beide trug der Delmenhorster fehlerfrei und beschwingt vor, beide kamen beim Publikum sehr gut an - von Nervosität keine Spur:
"Bei der Generalprobe am Freitag war ich schon ein bisschen nervös", berichtete Weise. "Doch als ich dann bei der Show auf die Bühne kam und 2000 Leute klatschen, war alles in Ordnung."
Neben seinem Auftritt genoss der Delmenhorster auch das "Drumherum" - etwa die Atmosphäre hinter der Bühne oder die intensive Betreuung durch die Regie-Assistenten. Auch den Kontakt zu Stars wie Peter Maffay und Yvonne Catterfeld - deren Garderobe befand sich unmittelbar neben Weises - wird der 21 - Jährige nicht so schnell vergessen. "Schön war auch, dass ich auf der After - Show - Party noch ein bisschen mit einem Comedy - Profi wie Bernd Stelter sprechen konnte."
Negativ fiel dem jungen Parodisten lediglich auf, dass die TED- Anrufe für ihn und seine Kontrahenten 49 Cent kosteten. "Bei einem öffentlich - rechtlichen Sender muss das eigentlich nicht sein", fand Weise, der auch ein wenig Kritik an Moderator Fran Elstner übte: "Den haben wir nur während der Probe und der Show gesehen - ansonsten hat er nicht mit uns gesprochen."
Aber wer braucht schon Zuspruch von Frank Elstner, wenn er gute Freunde hat? Markus Weise nicht. Er bekam nach seinem Auftritt von Bekannten Dutzende - durchweg positive - Gratulations-SMS. Und auch das Gästebuch seiner Homepage quoll förmlich über. Einigen kritischen standen dort zahlreiche positive Einträge gegenüber. So schrieb etwa eine gewisse Sabine: "Ich habe dich bei Verstehen Sie Spaß gesehen. Sensationell! Weiter so."
@ Mehr Informationen über Markus Weise unter www.parodien.de
Nordwest Zeitung - 24. Februar 2005
Lampenfieber klettert auf Rekordhöhe
Fernsehauftritt Delmenhorster möchte "Witzbold der Nation" werden
Mit 21 Jahren hat Weise bereist reichlich Bühnenerfahrung. Doch vor einem Millionenpublikum steigt die Nervosität.
Delmenhorst/HG - Auf die Unterstützung der Delmenhorster hofft der 21-jährige Markus Weise, wenn er am Sonnabend, 26. Februar, in der ARD-Sendung "Verstehen Sie Spaß" um den Titel "Witzbold der Nation" kämpft. Die Zuschauer nämlich können durch ihre Anrufe entscheiden, ob der in der Delmestadt geborene Student sich gegen zwei Konkurrenten im Witz-Erzählen behaupten kann. Gewinnt er, darf er bei einem Streich mit versteckter Kamera mitwirken.
Aber ganz gleich wie es ausgeht - der gelernte Tischler und jetzige Student für Holzingenieurwesen in Hildesheim sieht es sportlich: Dabei sein ist alles. Allein die Teilnahme an einer solchen Veranstaltung mit Millionenpublikum sei für ihn ein Glückstreffer, erzählt er im NWZ-Gespräch. Schließlich, so wurde ihm vom Sender angekündigt, werde er an diesem Abend auf Prominente wie Yvonne Catterfield und Bernd Stelter treffen.
Bühnenerfahrung hat Weise reichlich. Er ist als Schauspieler bei der Niederdeutschen Bühne aktiv, wo wegen des TV-Auftritts sogar die Proben für die Premiere von "Inkognito" verschoben werden müssen. Mehrfach ist er auch beim Ganderkeseer Fasching aufgetreten.
Während er in den Vorbereitungen für die diesjährige Session steckte, kam die Einladung von der ARD. Beworben hatte Weise sich eigentlich als Lockvogel bei "Verstehen Sie Spaß?" Dass er jetzt in die Rolle des Witzeerzählers schlüpft, ist ihm aber auch sehr recht.
Humor ist sein Hobby. Seit geraumer Zeit tritt er als Parodist bei Geburtstags- und Hochzeitsfeiern, Empfängen und Vereinsfeiern auf. Dabei imitiert er u.a. Inge Meysel, Franz Beckenbauer und Kanzler Schröder. Das Stimmen-Imitieren ist am Sonnabend nicht gefragt. Das wurde Weise beim Casting vor wenigen tagen klar gemacht. Strenge Regeln gelten auch für die Witze, die in einer Familiensendung ausgestrahlt werden. Sie müssen "anständig" sein, versteht sich.
Daran hat Weise sich bei seiner Auswahl gehalten - und eigentlich kann gar nichts mehr schief gehen. Wenn nicht das Lampenfieber wäre. Bei den Kollegen von der Niederdeutschen Bühne ist er schon bekannt als derjenige, der "die Fugen in den Teppich läuft". Und so wird es am Sonnabend sicherlich auch wieder sein.
@ mehr Infos unter www.parodien.de
Nordwest Zeitung - 24. Februar 2005 - Namen
"WITZBOLD der Nation" möchte der 21-jährige MARKUS WEISE aus Delmenhorst am kommenden Sonnabend in der ARD- Sendung "Verstehen Sie Spaß?" (20.15 Uhr) werden. Er tritt vor einem Millionenpublikum gegen zwei andere Witze-Erzähler an. Dem Gewinner winkt die Rolle als Lockvogel in einem Streich mit versteckter Kamera. Weise ist bereist bühnenerfahren. Er macht beim Niederdeutschen Theater mit und hat auch als Imitator beim Ganderkeseer Fasching für Lacher gesorgt.
Bremen4U - 24. Februar 2005 "Witzbold der Nation"
Delme Report - 23. Februar 2005
Von Parodien und Teppichrillen
"Prinzen-Küsser" Markus Weise am Sonnabend bei "Verstehen Sie Spaß" in der ARD
Von Nicole Baumann
Imitation ist eine minderwertige Nachahmung, die Parodie eine komische Umbildung. Delmenhorsts Parodist Markus weise ist komisch. Sehr. Und: Er ist am Sonnabend zu gast bei "Verstehen Sie Spaß?"
Vor etwa sieben Jahren hat Markus Weise sein Talent entdeckt, Stimmen berühmter Personen zu parodieren. Als dann auch noch die Sendung "7 Tage, 7 Köpfe" über den Bildschirm flimmerte, Comedian Jörg Knör sein Können zum Besten gab, stand für den Delmenhorster fest: "Das kann ich auch!"
Während einer Party ging es dann richtih los: "Ich habemit der Stimme beim Offenen kanal angerufen", erzählt Markus Weise. Das habe ganz hervorragend geklappt, die Leute waren begeistert. Die Folge waren Auftritte bei Geburtstagen und Hochzeiten. Sein erster "Tour"-Titel: Inges Alltag. "Etwas unangenehm daran war, dass ich in meinem Inge-Meysel-Kostüm mit dem Auto zu den Auftritten fahren musste", schmunzelt der 21-Jährige.
Seit Entdeckung seiner "Gabe" schaut Markus weise nicht nur mit regem Interesse Bundestagsdebatten, sondern auch Promis auf den Mund - unter der Dusche wird geübt, erprobt wird bei der Freundin und den Freunden. Und: Bei den Ganderkeseern. "Dort bin ich seit dem dritten Büttenabends bekannt unter dem Namen "Der, der den Prinzen geküsst hat", lacht er. "Die Band hat `Tränen lügen nicht´ gespielt, das habe ich als Brisco Schneider interpretiert und da die letzte Liedzeile auf `Kuss´ endete, bin ich zum Prinzen gegangen und habe ihn geküsst. Zuerst wollte ich ihn auf die Wange küssen, dann habe ich mir aber gedacht, was soll´s, rauf auf die Zwölf."
Die Idee, sich bei "Verstehe Sie Spass" als Lockvogel zu berwerben, hatte Markus Weise im vergangen Jahr. "Im Januar klingelte das Telefon und man hat mich gefragt, ob ich auch an einem Wettbewerb zum `Witzbold der Nation´ interessiert sei", so der Delmenhorster. Dann sei alles sehr schnell gegangen. "Ich habe ein Video hingeschickt, wurde prompt zum Casting eingeladen, am Freitag ist Probe und am 26. Februar wird die Live-Sendung um 20.15 Uhr in der ARD ausgestrahlt." - Seine Sorge: Die Garderobe. "Nach dem Anruf habe ich meinen Schrank geöffnet und das erste Mal den eher weiblichen Gedanken gehabt: Oh mein Gott, ich habe nichts anzuziehen!"
Während des Wettbewerbs bei "Verstehen Sie Spaß?" müssen die Zuschauer telefonisch abstimmen, wer zum "Witzbold der Nation" gekürt wird, so Markus weise, der auf Unterstützung aus Delmenhorst hofft. Und wie sieht es mit dem Lampenfieber aus? "Ich bin immer der, der die Rillen in den Teppich läuft."
Am 12. März feiert Markus Weise mit seinen Kollegen vom Niederdeutschen Theater die Premiere der Gaunerkomödie "Inkognito" im Kleinen Haus. Daneben plant der Student für Holzingenieurwesen ein längeres Soloprogramm mit Parodien.
Kontakt: www.parodien.de
Weser Kurier - 23. Februar 2005 - Witze aus Delmenhorst
Delmenhorst (KS). Der 21-jährige Delmenhorster Markus Weise will am Sonnabend Frank Elstner und die Zuschauer der Fernsehshow "Verstehen Sie Spaß?" zum Lachen bringen. Und zwar so sehr, dass er zum Witzbold der Sendung gewählt wird. Gemeinsam mit zwei weiteren Bewerbern muss Markus Weise dafür in zwei Runden um die Wette Witze erzählen.
Delmenhorster Kurier - 23. Februar 2005 und Regionale Rundschau - 26. Februar 2005
Sein Ziel: "Witzbold der Nation"
Von unserer Mitarbeiterin Kerstin Spanke
DELMENHORST. "Ich möchte die Menschen unterhalten, sie zum Lachen bringen", erzählt Markus Weise und lächelt dabei so ehrlich und charmant, dass man ihm das einfach glauben muss. Am Sonnabend, 26. Februar, hat der junge Parodist die Gelegenheit, zu beweisen, wie ernst es ihm damit ist - und das vor einem Millionenpublikum: Der 21-Jährige ist einer von drei Konkurrenten um den Titel "Witzbold der Nation" bei Frank Elstners "Verstehen Sie Spaß?".
Als "ganz schön nervös und aufgeregt" beschreibt Weise seinen Zustand, seit die Zusage der ARD in der vergangenen Woche kam, denn fest gerechnet hatte der Delmenhorster nicht mit einer Einladung in die Sendung. Eigentlich hatte er sich gegen Ende vergangenen Jahres als Lockvogel für die Show beworben. Als sich die "Verstehen Sie Spaß?"-Redaktion dann bei ihm meldete, um ihn in Baden-Baden für den Witzbold-Contest zu casten, nahm der derzeit in Heidelberg Holzingeneurwesen Studierende diese Einladung freudig, aber noch einigermaßen gelassen an. Die Probeaufnahmen und vor allem seine Witze gefielen den Redakteuren jedoch so gut, dass sie ihn tatsächlich in die Sendung holten "Und jetzt bin ich na klar total aufgeregt", verrät Weise. "Mit Frank Elstner und den ganzen anderen Promis wie Bernd Stelter auf einer Bühne zu stehen, das ist schon genial."
Gemeinsam mit zwei weiteren Mitstreitern wird Markus nun am Sonnabend in zwei Runden um die Wette Witze erzählen, und er hofft, mit seinen Gags das Publikum vor den Fernsehern zu begeistern, denn die entscheiden dann mit ihrem Anruf, ob Weise zum "Witzbold" der Sendung gewählt wird. Damit wäre er seinem eigentlichen Wunsch, einmal Lockvogel für Frank Elstner zu spielen, einen Schritt näher, denn um diesen Job geht es in der Endausscheidung in der Dezember-Sendung, bei der die Witzbolde aller sechs Show dieses Jahre gegeneinander antreten werden. "Also Delmenhorster ruft für mich an!", bittet Markus Weise.
Dass er den Titel "Witzbold" durchaus erringen kann, dürfte zahlreichen Menschen ohnehin schon klar sein, denn Weise tritt mit seinem inzwischen drittem Bühenprogramm "Markus Weise auf Europatour" bundesweit auf Firmenpartys, privaten Feiern und Stadtfesten auf, war mehrfach Gast in den Sendungen des Offenen Kanals. Zuletzt begeisterte er mit seinem Parodie-Talent beim Ganderkeseer Fasching. Das Besondere an Weise, der seine ersten Bühnenerfahrungen mit zehn Jahren in einer Kindertheatergruppe der "Villa" sammelte, ist seine Kunst "alten Witzen eine neue Stimme zu verleihen" und das meint Weise wörtlich: Er hat nicht nur ein Faible für treffsichere Comedy, er parodiert gekonnt Udo Lindenberg, Rudolf Scharping, Helmut Kohl, Gerhard Schröder oder auch den Papst.
Auf die Idee, sich als Parodist zu versuchen, brachte ihn der bekannte Stimmenimitator Jörg Knörr bei "7 Tage, 7 Köpfe". "Das kann ich auch, hab ich mir gedacht und angefangen, mir Bundestagsreden anzuhören und unter der Dusche die Stimmen zu üben", erzählt Weise. Allen voran Inge Meysel, mit der hat nämlich alles angefangen. "Auf einer Geburtstagsparty überredeten mich Freunde, mal im Radioprogramm des offenen Kanals anzurufen", erinnert er sich. Das fanden nicht nur seine Freunde komisch, auch dem Publikum und den Moderatoren gefiel es und so folgten neben Auftritten im Radio Besuche beim Fernsehprogramm des Offenen Kanals. So entstand sein erstes Comedy-Programm "Inges Alltag", es folgte "Briskos Tagebuch", wo Markus mit der gelungenen Kopie von Bastian Pastewkas Paraderolle in der Wochenshow, den Moderator Brisko Schneider, für Muskelkater im Zwerchfell sorgt.
Berühmt und bekannt werden würde Markus als Comedian schon gern, allerdings nicht um jeden Preis. So fuhr er erst gar nicht zum Casting der Sat1-Talentshow "Starsearch", nachdem man ihm mit der Einladung direkt einen 15-seitigen Knebel-Vertrag zuschickte, mit dem er jeden Rest auf persönliche Mitbestimmung im Falle eines Wettbewerbsgewinnes schon im Vorfeld verloren hätte. "Das ist es mir am Ende einfach nicht wert. Auf so was hab ich keine Lust", lautet dazu schlicht sein Kommentar. Lust hat er vielmehr darauf, hin und wieder für Aufsehen zu sorgen: So überbrachte er seine Bewerbung für den Comedy Award von ffn dem Radio-Chef persönlich - als Inge Meysel mit Kamerateam im Schlepptau. "Das hat ganz schön für Aufregung im Sender gesorgt", lacht Weise.
Parodien sind jedoch nicht das einzige kreative Betätigungsfeld des Studenten: Seine Ausbildung als Tischler bringt er immer wieder in seine ausgeklügelten Bühnenbildern für das Delmenhorster "Theater zwischen den Stühlen" ein, zu sehen unter anderem bei "Nora" oder "Ab jetzt". Selbst auf der Bühne steht er außerdem noch für das Niederdeutsche Theater Delmenhorst, wo er besonders für seine Darstellung des behinderten Jungen Bernie in "Afschoben" jede Menge Applaus erntete.
Am Sonnabend heißt es nun Daumen drücken und fleißig anrufen und dafür sorgen, dass der nächste "Witzbold" aus Delmenhorst kommt.
Delmenhorster Kreisblatt - 22. Februar 2005
Markus Weise will größter Witzbold der Nation werden
Der 21-jährige Delmenhorster tritt am kommenden Sonnabend in der ARD-Show "Verstehe Sie Spaß?" als Witzeerzähler auf. Stimmt das Publikum für ihn, schafft er den Sprung in die Endrunde im Dezember. Was der 21-jährige Student des Holzingenieurwesens als Parodist drauf hat, bewies er jüngst beim Ganderkeseer Fasching (Foto links).
Von Thomas Breuer
Delmenhorst - Inge Meysel? Na klar! Gerhard Schröder? Aber immer! Markus Weise hat unzählige Charaktere drauf und trifft mit seinen Parodien unweigerlich die Lachmuskeln. Der 21-jährige Delmenhorster, der als Student des Holzingenieurwesens hauptsächlich in Hildesheim lebt, hat sein Publikum zuletzt bei den Büttenabenden des Faschings in Ganderkesee begeistert. Am Sonnabend, 26. Februar, soll die ganze Nation über ihn lachen. Dann tritt Markus beim Wettbewerb "Witzbold der Nation" in der ARD-Show "Verstehen Sie Spaß?" gegen zwei Konkurrenten an. Sollte sich das Publikum für ihn als besten Darbieter entscheiden, dürfte er zur Endrunde im Dezember erneut in der Sendung Witze erzählen.
"Ich wollte bei `Verstehen Sie Spaß?´ schon immer mal den Lockvogel machen, der die Leute anflunkert, und habe meine Bewerbung einfach hingeschickt", sagt der gelernte Tischler. Lange hörte er nichts, doch während der Faschingszeit kam ein Anruf aus Süddeutschland. Am 13. Februar saß Markus im Auto und fuhr zum Casting nach Baden-Baden. Er kam gut an.
Am Freitag geht es mit dem Zug nach Friedrichshafen am Bodensee, am Sonnabend wird er dort in der Show seine zwei Witze erzählen.
Markus, der auch für das Niederdeutsche Theater aktiv ist, war schon immer ein Lustiger. Ein früherer Lehrer von ihm fand das allerdings nicht zum Lachen: "Der hat mich mal mit vor die Tür genommen und zu mir gesagt: ,In meinem Unterricht mache ich die Witze selbst´."
Delmenhorster Kreisblatt - 7. Februar 2005
Nordwest Zeitung - 6. Februar 2005
Delmenhorster Kreisblatt - 31. Januar 2005
Man sah es Prinz Thomas dem Dritten an, dass er keine Ahnung hatte, was da auf ihn zukam. Oder besser, wer da auf ihn zukam und was er von ihm wollte. Markus Weise alias Brisko Schneider sorgte am Sonnabend für die Überraschung, die traditionell dem letzten Büttenabend des Ganderkeseer Faschnings um den Ring vorbehalten bleibt: in diesem Fall eine Schwulenanmache, ausgerechnet beim Prinzen.
Ehe der sich nämlich versah, bekam er einen Kuss verpasst - nein, nicht auf die Wange, sondern volles Programm: mitten auf den Mund und mit viel Schmackes. Und während Prinz thomas sich noch zu fassen versuchte, hatten das Publikum die Situation längst erfasst und geriet außer Rand und Band.
"Manchmsal hatte ich den Eindruck, die Leute rasten gleich irgendwie aus", beschreibt GGV - Pressesprecherin Birgit Oetken die überbordende Stimmung. (...)
Kreisblatt am Sonntag - 23. Januar 2005
(...) Ergänzt wurde das Programm durch die Büttenreden von Torge Kublank, dem "Baron von Ganterteich", gewohnt gehässig, von Markus Weise als Papst, Inge Meysel und Kanzler Schröder (...)
Delme Report - 23. Januar 2005
(...) Schöne Grüße vom Papst bestellte der Stimmenimmitator Markus Weise dem närrischen Volk. Zum "stimmgewaltigen" Kirchenoberhaupt gesellten sich die Politprofis Helmut Kohl, Gerhard Schröder und nicht zu letzt Helge Schneider, die allesamt einiges zu erzählen hatten. (...)
Delmenhorster Kreisblatt - 22. Januar 2005
(...) Stehende Ovationen gab es erstmals für Parodist Markus Weise, der vom Papst bis Brisko Schneider eine tolle Figur machte. (...)
Nordwest Zeitung - 21. Januar 2005/ 2. Februar 2005
(...) Wandlungsfähig zeigte sich Markus Weise. Der "Flüchtling aus Delmenhorst" (Müller) plaudert mal respektlos von Pfarrer Lachs Papagei, mal hat er als Inge Meysel oder als Kanzler die Lacher auf seiner Seite. (...)
Delmenhorster Kreisblatt - 20. Januar 2005
Delmenhorster Kurier - 17. Januar 2005
(...) bevor Markus Weise in die Bütte geht. Er leiht dem Papst, Inge Meysel und dem Kanzler seine Stimme, um als Brisco Schneider dem Ganderkeseer Faschning musikalisch zu huldigen. (...)
Delmenhorster Kreisblatt Faschingszeitung "Fasching um den Ring 2005"
Zehn Prominente Stimmen drauf Markus Weise
Der Delmenhorster Spaßvogel ist wieder aus der Bütt zu hören
Der junge Parodist kann von Inge Meysel zu Gerhard Schröder wechseln.
Als Markus Weise zum ersten Mal Jörg Knörr zuhörte, wusste er "das kann ich auch". Der damals 17 - Jährige hatte allerdings schon in der Schule herausgefunden, dass man sich mit witzigen Kommentaren nicht nur Freunde schafft, spätestens als ihn sein Erdkundelehrer mit vor die Tür nahm und ihn verwarnte. "Die Witze in meinem Unterricht mache immer noch ich".
Aber da imitierte der Realschüler schon rund zehn prominente Stimmen. Wie funktioniert das? "Ich habe unter der Dusche stundenlang Bundestagsreden auf Phönix gesehen und einfach nachgesprochen.
Als Markus Weise, der junge Parodist, stellt sich der 21-jährige Tischler und Student für Holz-Ingenieurwesen auf seiner Homepage vor, der auf den kommenden Büttenabenden sein halbstündiges Programm wieder auf neun Minuten kürzen muss.
In der vergangen Session gab das Allroundtalent eine Kostprobe seines Talents mit der Roy Black - Nummer "Schön ist es endlich alt zu sein", die er von Inge Meysel und dem Papst singen ließ. Die "Mutter der Nation" gehört zu seinen stimmlichen Stärken, aber auch Helmut Kohl und Gerhard Schröder verleiht er seine Stimme.
Den Durchbruch schaffte der Delmenhorster Spaßvogel Ende der 90er Jahre nahc fingierten Anrufen beim Offenen Kanal ("Hallo, hier ist Inge Meysel"), denen Einladungen zum Interview folgten. Anfragen aus dem Bekannten- und Freundeskreis führten zu einem halbstündigem Programm, das er "Inge´s Alltag" taufte. Der weg zum Ganderkeseer Fasching führte über das Delmenhorster Kreisblatt, in dem das Niederdeutsche Theater vor einigen Jahren um Nachwuchs warb. Weise schaute sich eine Probe an und beschloss dann, mit zu machen. Da beim NDT auch gefeiert wird, trat Weise bei einer Kohlfahrt als Parodist auf.
Ensemble-Mitglied Dirk Wieting, der immer eine Nase für Büttenabendtalente hat, roch Lunte und fragte den Youngster: "Willst Du beim Ganderkeseer Fasching mitmachen?". Bei Witte in Immer begann anschließend mit einer Brisco Schneider - Parodie die neue Karriere, die sich beim Niederdeutschen Theater fortsetzte. In "Afschoben", der zweiten Produktion der vergangenen Theatersaison, erhielt er an der Seite von Hans Rosenboom für seine Leistungen Standing Ovations.
Das Interview führte Hans Bruhn